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Beiträge:

Beitrag 72 am Sonntag den 02. Mai 2021

Digital und kontaktlos bezahlen

Das Bezahlen mit der Bankomat- oder Kreditkarte wird ja bereits seit einigen Jahren in vielen Geschäften angeboten. Man gibt einfach die Karte in das dafür vorgesehen Gerät, dann muss nur noch der 4 stellige PIN-Code eingegeben werden und das war es schon. Die Rechnung wird einfach durch das Bankkonto beglichen. Aber es gibt auch schon bereits viel modernere Arten offene Rechnungen zu begleichen. So ist NFC bei vielen Karten, Aufkleber und Handys schon in Verwendung. Die Abkürzung NFC steht für "Near Field Communication". Auf Deutsch übersetzt bedeutet dies "Nahfeldkommunikation". Mittlerweile ist diese Funktion schon bei fast allen Bankomat- und Kreditkarten von österreichischen Banken verfügbar und wird auch oft genutzt. So werden etwa 70 % der Kartenzahlungen bereits kontaktlos durchgeführt. Durch die Corona-Pandemie hat dies auch noch eine deutlich höhere Bedeutung gewonnen.

Das Zeichen von NFC ist sehr dem für WLAN ähnlich. Es zeigt vier runde Bögen und ist in den meisten Fällen in den Farben Schwarz oder Weiß. Auch viele Handys bieten bereits diese Funktion an. Ältere Modelle können aber mit einem Sticker nachgerüstet werden. Bei dieser Übertragungsstandart können Daten über eine Distanz von ca. 10-20 cm übertragen werden. Daher muss in den meisten Fällen die Bankomatkassa nicht berührt werden. Dieses Bezahlverfahren ist international in Verwendung, aber nicht in allen Ländern bereits gut ausgebaut. In Österreich wird es bei fast allen Geschäften bereits angeboten und kann ohne PIN-Code-Eingabe bis 50 EUR benutzt werden. Sollte der Betrag aber mal über 50 EUR liegen, so braucht man die Karte nicht in das Gerät stecken, aber man muss seinen PIN-Code eingeben um die Zahlung zu bestätigen.

Beitrag 71 am Sonntag den 25. April 2021

Schnellerer Breitbandausbau?

Dieses Jahr werden 1,4 Milliarden Euro in das Österreichische Breitbandnetz investiert um einen schnelleren Ausbau zu schaffen mit einer deutlichen Steigerung an gigabitfähigen Anschlüssen. Ein großer Teil der Förderungen wird mit Geld der EU gedeckt werden.

Eines ist aber bereits jetzt klar, seit Beginn der Corona-Krise sind wir alle mehr zu Hause und arbeiten im "Homeoffice". Auch die Schulen sind vollständig oder teilweise im Distance-Learning. Dies stellt unsere Breitbandnetzte vor eine große Herausforderung. Denn auch wenn Österreich bereits jetzt über ein sehr gut ausgebautes Mobil- und Festnetz verfügt ist die Anzahl der Gigabit-Anschlüsse noch eher gering. Bei Gigabit spricht man von Anschlüssen, welche eine Leistung von über 1000 Mbit/s erbringen. Rund 43 % der österreichischen Haushalte haben aktuell einen Zugang zu diesen Anschlüssen. Neben Gigabit gibt es auch den neuen Mobilfunkstandart 5G. Eine flächendeckende Versorgung gibt es aber auch hier noch nicht. Sieht man sich aktuelle Infografiken der RTR GmbH an, so kann man gut erkennen, dass gerade viele Regionen am Land beim Ausbau fast schon vergessen wurden. Dies belastet nicht nur Menschen, welche dort leben, sondern schädigt auch der Wirtschaft. Neue und moderne Unternehmen sind auf eine stabile und starke Internetanbindung angewiesen. Ob es aber nun wirklich einen großen Ausbau geben wird, ist noch fraglich. Denn die Ankündigung gab es bereits vor einigen Jahren öfters. Klar ist, dass ein Ausbau auch die Umwelt schonen würde, denn durch Online-Meetings können normale Treffen vor Ort teilweise ersetzt werden.

Link:

Breitbandatlas

Beitrag 70 am Sonntag den 18. April 2021

Akkus statt Batterien

In vielen Geräten unseres alltäglichen Lebens müssen wir oft Batterien verwenden da keine Möglichkeit zur normalen Stromversorgung über die Steckdose möglich ist. Batterien sind zwar relativ praktisch da diese sich einfach austauschen lassen und die Einkaufspreise sind recht günstig Allerdings sind Batterien im Vergleich zu Akkus deutlich teurer. Denn normaler Strom aus dem Stromnetz ist um ein Vielfaches billiger als Batteriestrom und ein moderner Akku lässt sich, mit dem dafür vorgesehen Ladegerät, bis zu 2.000 Mal wieder aufladen. Dies ist besser für unsere Geldtasche sowie für die Umwelt, da man dadurch Resources sparen kann.

Wichtig ist aber, dass man Akkus uns Batterien nicht im Haus- bzw. Restmüll entsorgt. Dies behindert den Recyclingprozess und es besteht eine enorme Gefahr. In der normalen Müllverwertung werden Batterien nicht behandelt und können daher leichter eine Gefahr für die Umwelt werden. Bereits zuvor in der Mülltonne oder im Verwertungsprozess geht vom Energieträger, auch wenn er bereits vollkommen leer ist, eine große Brandgefahr aus. Daher sollte man Akkus und Batterien immer ordnungsgerecht Entsorgen. In vielen Super-, Elektro und Baumärkten wird dies kostenlos angeboten. Oder man besucht die örtliche Entsorgungsstelle.

Beitrag 69 am Sonntag den 11. April 2021

Das Telefonbuch in der Digitalzeit

Es erscheint in regelmäßigen Abständen und wird heute in der Digitalzeit nur noch wenig benötigt. Ich spreche vom Telefonbuch. Vielen von uns fällt es oft gar nicht mehr auf, denn in Zeiten wo es Internet und damit ein digitales Nummernverzeichnis gibt tun sich nur noch wenigen Menschen die mühevolle Suche in den permanent gleich aussehenden Seiten mehr an. Doch in fast jeder Telefonzelle sowie in vielen Haushalten mit einem Festnetzanschluss kann man das Retro-Buch noch finden.


Das erste öffentliche Telefonverzeichnis von Österreich wurde im Jahr 1881 veröffentlicht. Damals wurden darin um die 154 Teilnehmer/innen angezeigt

Quelle: Telekom Austria AG/10. September 2019



Im Vergleich zu den heutigen Telefonbüchern ist das doch sehr klein. Denn im 20. Jahrhundert bekamen in Österreich, sowie in vielen anderen Ländern, immer mehr Haushalte und Unternehmen einen eigenen Festnetzanschluss und wurden in das Register eingetragen. Schließlich kamen dann auch noch einige Handynummern dazu. Doch gerade das Handy bzw. der mobile Internet lies das Interesse an ein Telefonbuch sinken. Denn das Verzeichnis der Rufnummern sowie die Gelben Seiten gibt es auch online zu sehen.

Auch wenn das Interesse zurückgegangen ist, werden diese Bücher immer noch oft benötigt. Gerade für Personen die ohne Internet leben ist das Suchen und Blättern noch selbstverständlich. Übrigens, alle Festnetzkundinnen und Kunden bekommen das Buch gratis, nur das Porto der Post muss bezahlt werden. Im Buch sind aber nur noch Anschlüsse enthalten welche die Eintragung zuvor beim Netzbetreiber eingewilligt haben. Bei einem Eintrag werden die Telefonnummer sowie die Adresse der Besitzerin/des Besitzers der Rufnummer angeführt.

Links zu diesem Thema:

Telekom Austria AG-Wer liest schon Telefonbücher?

Herold-Telefonbuch (online)

Beitrag 68 am Ostersonntag den 04. April 2021

Umweltschutz bei Papierprodukten

Es ist eines der wichtigsten Produkte in unserem Alltag da wir es sehr häufig, aber ohne nachzudenken verwenden. Es ist, das Papier. Dieser Stoff wird aus Fasern hergestellt welche fast ausschließlich pflanzlicher Herkunft sind. Bei der Herstellung werden Zell-, Holz- und Altpapierstoffe benötigt um das Papier so aussehen zu lassen wie wir es gewohnt sind. Was aber viele nicht wissen, es gibt einige Tausend Sorten von Papier und die Geschichte reicht viele tausende Jahre zurück in die Vergangenheit. All das sind zwar sehr interessante Informationen, aber ich möchte mich lieber dem Thema Umweltschutz beim Konsum von Papier beziehen. Da die Herstellung von Frischfaserpapier sehr aufwendig und energieintensiv ist sollte möglichst viel Altpapier bei der Produktion zum Einsatz kommen. Um dies zu erkennen sind Umweltsiegel eine große Hilfe, aber es gibt jede Menge davon. Die wichtigsten Kennzeichnungen sind...

  • Der Blaue Engel (Produkte mit diesem Siegel bestehen zu 100 % aus Recyclingmaterial und werden unter strengen Vorgabe erzeugt)
  • ÖKOPA (Dieses Siegel verfügt über noch strengere Richtlinien. Hier muss das Papier ohne Chlor behandelt werden und es dürfen nur pflanzliche Rohstoffe zum Einsatz kommen, auch im Färbemittel.)
  • EU-Ecolabel (Diese Produkte werden umweltschonend erzeugt, aber es muss kein Recyclingpapier enthalten sein.)
  • FSC-Nachhaltige Forstwirtschaft (Diese Zeichnung ist zwar mit guten Stufen aufgegliedert bietet aber im Vergleich zu anderen Siegeln keine gute Garantie)

Ein wichtiger Punkt zum Schluss, es ist sehr wichtig, dass wir in unserem Leben darauf achten besonders umweltschonende Produkte zu verwenden, trotzdem ist die beste Variante, einfach Papier, wo es möglich ist, zu sparen. Dies schont unseren Planeten, die Tierwelt sowie uns selbst.

Beitrag 67 am Sonntag den 28. März 2021

Zeitumstellung MEZ wird zu MESZ

Wie jedes Jahr wurde auch heute, am 28. März 2021, die Zeit umgestellt. Um genau 3:00 Uhr in der Früh wurde dabei die Uhr um eine Stunde nach vorgestellt. Damit befinden wir uns jetzt in der MESZ, dies ist die Mitteleuropäische Sommerzeit, welche bereits im Jahr 1980 eingeführt wird. Die Normalzeit MEZ wird nur in den Wintermonaten gebraucht. Als MEZ wird die Mitteleuropäische Zeit bezeichnet.

Schon seit einigen Jahren wird bereits darüber diskutiert und verhandelt die Zeitumstellung dauerhaft abzuschaffen. Im Jahr 2019 wurde daher im EU-Ministerrat beraten, allerdings ohne ein wirkliches Ergebnis. Es wird daher noch einiges an Zeit benötigen, bis man eine endgültige Entscheidung getroffen haben wird. Zurzeit wird dieses Thema nicht einmal diskutiert da man durch die Covid-19-Pandemie weitaus dringendere Probleme aktuell zu lösen hat. Klar ist aber schon, dass man einen Fleckerlteppich von unterschiedlichen Zeiten unbedingt vermeiden möchte. Dies würde besonders der europäischen Wirtschaft schaden sowie Bürgerinnen und Bürger verwirren. Eine ebenso recht umstrittene Frage ist es welche Zeit man beibehalten möchte. Die Normalzeit oder doch die Sommerzeit?

Weitere recht interessante Informationen finden Sie dazu im Beitrag 42 vom 24. Oktober 2020. An diesem Tag wurde von der MESZ auf die MEZ umgestellt.

UPTADE zum Beitrag 51 am Sonntag den 21. März 2021

Kaufhaus Österreich

Ein umstrittenes Projekt

Das Kaufhaus Österreich wurde von der Wirtschaftskammer sowie vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort gegründet um geraden den großen Online-Riesen eine Konkurrenz zu gegeben. Diese befindet sich fast vollständig im Ausland profitieren von dieser Lage auch enorm.

Um kleiner und regionale Betriebe besser sichtbar im Internet zu machen hat man dafür diese Plattform im Internet ins Leben gerufen.

Allerdings steht diese auch stark unter Kritik da die Auswahl nicht gerade sehr groß ist und es eher nur eine Suchmaschine ist.

Meine Meinung dazu ist es diese Internetseite besser auszubauen und auch eine direkte Bestellung über Kaufhaus Österreich zu ermöglichen ähnlich wie der Onlineshop shoepping.at von der Österreichischen Post. So würde es den Einkauf auch erleichtern und mehr Kunden dazu bringen Waren aus Österreich zu kaufen. Diese wäre besser für unser Land und für die Umwelt da lange Transportwege vermieden werden.

UPTADE:

Im Februar dieses Jahres wurde bekannt, dass der Betrieb von Kaufhaus Österreich eingestellt bzw. umgebaut werden sollte. Aus dem Webverzeichnis für Konsumentinnen und Konsumenten solle nun eine "Infoplattform" für österreichische Händerinnen und Händler werden. Der Betrieb der Website wird vom Wirtschaftsministerium auf das staatliche Austria Wirtschaftsservice übergeben. Die Wirtschaftskammer zieht sich aus dem Projekt vollkommen zurück.

Kritisch betrachtet werden besonders die hohen Kosten, welche durch diese Plattform verursacht wurden. Aus den 627.000 Euro, welche zuvor vom Ministerium angegeben wurden, sind nun um die 1,3 Mio. Euro Kosten entstanden. Trotz der hohen Aufwandskosten wurde die Seite bereits nach etwa zwei Monaten umgebaut. Besonders die schlechte Suchfunktion brachte dem Register bereits am Anfang schlechte Kritik ein.

Auch wenn das "Kaufhaus Österreich" gescheitert ist, soll es nun Zuschüsse für österreichische Unternehmen geben. Mit der Hilfe dieser Förderung soll gerade kleineren oder mittleren Unternehmen der Einstieg in den Online-Handel erleichtert werden. Laut dem Ministerium müssen diese Zuschüsse nicht zurück bezahlt werden.

Beitrag 66 am Sonntag den 14. März 2021

Gute Tipps für die Websuche

Gerade jetzt in der Corona-Zeit ist das Internet eine sehr große Hilfe geworden. Zwar war es zuvor schon reichlich in Verwendung, aber durch das Homeoffice und die dadurch gestiegenen Datenmengen hat es klar an Bedeutung gewonnen. Wichtig ist es jedoch, dass man gerade bei der Suche von Informationen im Internet einige Regeln beachtet um die passenden Ergebnisse zu bekommen.

Laut saferinternet.at sollte man diese Tipps befolgen, um bei einer Suche im Internet, die gewünschten Ergebnisse zu erlangen.

  • Suchbegriffe sollten immer richtig formuliert werden.
  • Synonyme sowie eindeutige Begriffe sind beim Suchen auch Hilfreich, diese sollten aber sinnverwand mit dem Gesuchten Thema sein.
  • Nicht die ersten Ergebnisse sind immer die besten. Manchmal sollte man, um das Richtige zu finden, einfach etwas nach unten scrollen mit der Maus.
  • Suchoptionen können ebenso eine große Hilfe sein.
  • Nicht immer bietet Google die besten Ergebnisse an, manchmal können auch andere Suchmaschinen ein deutlich besseres Suchergebnis anzeigen.

Ebenso ist es wichtig, dass man eine Internetseite auf ihre Echtheit überprüft. Dabei sollte man auf das Impressum einer Seite achten. Wenn keines Angegeben ist oder dieses unseriös wirkt, so sollte man die Seite besser wieder verlassen und keine Daten sowie Passwörter preisgeben. Offizielle Firmen bieten auch in den meisten Fällen eine gesicherte Website an. In den meisten Browsern wird dies durch ein Schloss angezeigt, welches sich neben der Webadresse befindet.

Am Schluss möchte ich noch hinweisen, dass auch Urheberrechte beachtet werden sollten. Nicht jeder Text, jedes Bild oder Video darf einfach so verwendet werden. Möchte man jedoch ein Bild bzw. ein Video verwenden, so kann man zuvor in den Einstellungen der Suchmaschine dies festlegen. Bilder die den "Creative-Commons-Lizenzen unterliegen dürfen frei genutzt werden.

Hilfreiche Links:

Safer-Internet

Watchlist Internet


Beitrag 65 am Sonntag den 07. März 2021

Die Welt der SIM-Karten

Handys und Mobiltelefone sind in unserer Zeit nicht mehr wegzudenken. Es ist von großer Bedeutung möglichst oft unter seine Rufnummer erreichbar zu sein. Um dies zu ermöglichen wird bei den meisten der Handys eine SIM-Karte benötigt.

Das SIM steht für Subscriber Identity Module, das bedeutet übersetzt Teilnehmer-Identitätsmodul. Auf dieser Chipkarte sind wichtige Informationen für das Mobilfunknetz sowie der PIN der Karte gespeichert. In den meisten Fällen ist es auch möglich, dass Kontakte auf einen Speicher gelegt werden können. Gerade wenn man sein Handy wechselt kann dies sehr hilfreich sein, aber es wird von den meisten modernen Geräten nicht mehr verwendet.

In Österreich waren im Jahr 2019 ca. 17,1 Millionen SIM-Karten im Umlauf. Eine enorme Summe wenn man sich das vorstellt.

Bei der S-Karte selbst unterscheidet man zwischen folgenden Typen...

  • Full-Size (Diese Karte ist vergleichbar mit einer Bankomatkarte.)
  • Mini (Die größte SIM-Karte welche heute noch gerade bei älteren Handys in Verwendung ist.)
  • Micro
  • Nano (Die meisten Smartphones unterstützen diesen Standard.)

Bei ganz modernen Geräten kommt auch schon eine e-SIM zum Einsatz. Dieses ist fest im Smartphone als Chip im eingebaut und ersetzt die normale Chipkarte. Bei der Verwendung macht dies aber keinen großen Unterschied. Bei den meisten Anbietern erfolgt die Aktivierung über einem QR-Code, welcher vom Anbieter bereitgestellt wird. Durch diesen werden die Daten der e-SIM heruntergeladen. Nach diesem Prozess kann das Handy ganz normal verwendet werden.

Ersetzen wird die e-SIM die klassische SIM-Karte nicht sofort, da noch viele Geräte den neuen Standard nicht unterstützen bzw. den dafür notwenigen Chip nicht eingebaut haben.

Beitrag 64 am Sonntag den 28. Februar 2021

Wegwerfgesellschaft

Der Begriff "Wegwerfgesellschaft" bezieht sich über einen großen Bereich von Produkten welche uns Konsumenten und Konsumentinnen im großen Ausmaß zur Verfügung stehen, in diesem Beitrag möchte ich mich aber eher auf die Verschwendung von wertvollen Lebensmitteln beziehen.

Weltweit wird ca. ein Drittel aller Lebensmittel einfach auf dem Müll geworfen. Oftmals sind die Produkte, welche aufwendig erzeugt werden, noch genießbar und könnten ohne Problem gegessen werden.

Bereits bei der Ernte von Gemüse beginnt die Verschwendung, durch das Aussortieren geht eine Menge an wertvollen Lebensmittel verloren. Grund dafür ist, dass diese Produkte nicht den strengen Kriterien, welche von Lebensmittelkonzernen vorgegeben werden, entsprechen. Ein weiteres Problem ist auch das Mindesthaltbarkeitsdatum. Dabei wird oft gedacht, dass sobald dieses überschritten ist Lebensmittel nicht mehr genießbar sind. Das stimmt aber nicht, viele Produkte kann man weitaus länger verzehren, jedoch sollte man das Lebensmittel zuvor prüfen durch Schmecken oder Riechen. Oft werden Nahrungsmittel aber auch falsch gelagert und können dadurch nicht mehr verwendet werden. Daher ist es von besonderer Bedeutung z.B.: das Gemüse in den Kühlschrank zu geben. Auch das Einfrieren von Produkten sowie das Verwenden von Resten kann helfen um die Müllberge etwas kleiner werden zu lassen.

Dies schont nicht nur unsere Umwelt sondern auch die Geldtasche, denn schließlich muss ja auch jemand die Lebensmittel bezahlen bevor diese ungenießbar und schließlich in die Mülltonne geworfen werden. Gerade beim Verwerten von Resten kann man sich kreative Ideen einfallen lassen.

Die "Wegwerfgesellschaft" ist auch für unser globales Klima nicht besonders gut. Die Erzeugung von Lebensmitteln ist oft sehr aufwendig und benötigt jede Menge an Energie. Diese produziert Co² welches vermeidbar sei, würde man Nahrung nicht in einem solchen Ausmaß verschwenden. Auch die Entsorgung benötigt dann wieder viel Energie und belastet unsere Umwelt.

Daher ist es wichtig, dass jeder privat versucht Lebensmittel kostbar zu verwenden, aber es sollte auch im Handel und der Politik einen klaren Aktionsplan für die Zukunft geben.

Beitrag 63 am Sonntag den 21. Februar 2021

Eine U-Bahn für Graz

Die Stadt Graz ist die zweit größte von Österreich sowie die Landeshauptstadt des Bundeslandes Steiermark. Da die Stadt in den nächsten Jahren einen großen Zuwachs von Einwohner/innen wahrscheinlich verzeichnen wird, ist auch ein Verkehrskonzept mit Erneuerungen notwendig. Dieses sieht vor, dass eine "Metro Graz" gebaut wird um vor allem die vollen Straßenbahn- und Buslinien zu entlasten, aber auch der PKW-Verkehr, welcher gerade durch die Klimakrise sehr bedenklich geworden ist, sollten dadurch entlastet werden.

Bis zum Jahr 2030 sollen so zwei Linien mit fahrerlosen Zügen sowie dichten Intervallen zur Verfügung stehen.

Linien:

  • M1 (Eggenberg/Unfallkrankenhaus - Berliner Ring)
  • M2 (Gösting - Webling Park&Ride)

Beide Linien sollen um die 27 Haltestellen verfügen und insgesamt ca. 25 Kilometer lang sein. Das Projekt kostet etwa 3,3 Milliarden Euro.

Allerdings stehen gerade Verkehrsexperten, Bundes- sowie Landesregierung dem neuen Projekt eher skeptisch gegenüber und kritisierten es. Gerade die Finanzierung, welche Großteils über den Bund laufen sollte, ist noch nicht fix.

Beitrag 62 am Sonntag den 14. Februar 2021

Die Geschichte hinter Valentinstag

Der Valentinstag findet jedes Jahr am 14. Februar statt. Millionen von Menschen beschenken sich an diesem besonderen Tag. Von vielen wird dieser auch schon als Feiertag angesehen, aber dies ist er nicht.

Die Geschichte geht bis in das Jahr 273 zurück. Damals wurde der Bischof Valentin zu Terni als Heiliger anerkannt und der 14. Februar sollte sein Gedenktag sein. Allerdings lässt sich aber der Valentinstag, welcher auch als Tag der Liebenden bezeichnet wird, nicht unbedingt auf das Leben dieses Bischofs zurückverfolgen. Es ist schwierig den Grund für diesen Tag zu nennen da es einige Legenden und unterschiedliche Meinungen dazu gibt.

Heute ist der Valentinstag ein sehr wichtiger Anlass um schöne Geschenke und Grüße zu verteilen. In den meisten Fällen sind vor allem Blumen an diesem Tag am beliebtesten. Dies erklärt auch die langen Warteschlangen vor dem Blumengeschäften.

Beitrag 61 am Sonntag den 07. Februar 2021

Entsorgung und Recycling von Wertstoffen in Österreich

Jahr 2020

Letztes Jahr wurden in Österreich rund 1.080.100 Tonnen Wertstoffe recycelt und wiederverwertet vom Marktführer der ARA (Altstoff Recycling Austria).

Dies teilt sich auf in ...

  • 257.400 Tonnen Glas
  • 612.000 Tonnen Altpapier
  • 20.900 Tonnen Metall
  • 179.800 Tonnen Leichtverpackungen

Bei Metall, Glas und Leichtverpackungen war im Jahr 2020 ein Anstieg um einige Prozent zu erkennen im Vergleich zum Jahr 2019. Beim Altpapier ging die Menge aber etwas zurück. Der Grund dafür ist, dass oft digitale Medien Papier- sowie Druckerzeugnisse ersetzt haben. Die Abfälle von Karton und Verpackungsmaterialien sind aber im Gegensatz nicht zurückgegangen. Gerade im Lockdown wenn viele Geschäfte geschlossen waren, wurde viel im Internet bestellt. Dadurch fallen auch jede Menge Schachteln und Kartons an.

Quelle: ARA


Sieht man sich das Thema Recycling aber etwas genauer an kann man gut erkennen, dass gerade bei der Leichtverpackung bzw. beim Müll aus Plastik ein enormer Nachholbedarf besteht. Laut der Vorgabe der Europäischen Union muss eine Recyclingquote von 50 % bis zum Jahr 2025 erfüllt werden. Österreich erfüllt aktuell aber nicht. Im Moment liegt diese Zahl bei etwa 34 % oder weniger.

In einigen Staaten der EU funktioniert dies auch schon gut. Beispiele dafür sind Bulgarien und Litauen wo die Quote bereits deutlich über 50 % liegt.

Bis zum Jahr 2030 sollte eine Quote von 55 % erreicht werden.

Beitrag 60 am Sonntag den 31. Jänner 2021

Stromverbrauch im Jahresvergleich

Vergleich man den Stromverbrauch von 2019 und 2020 fällt einem ganz schnell auf, dass der Verbrauch an elektrischer Energie vor allem im Lockdown deutlich nach unten gegangen ist. Sieht man sich an der Grafik der Austrian Power Grid AG den 1. Lockdown im März an so kann man einen Rückgang von etwa 15% im Vergleich zum Vorjahr erkennen. Aber auch Öffnungsschritte kann man wahrnehmen, so ist der Verbrauch durch die schreitweisen Öffnungen bis zum Sommer wieder etwas nach oben gegangen. An einigen Tagen bzw. Wochen ist auch ein fast gleicher Bedarf wie 2019 zu erkennen. Der Grund für diesen Rückgang sind nicht immer nur die Maßnahmen gegen das Corona-Virus, sondern auch Auswirkungen der Temperaturen oder der Feiertage.

Sieht man sich das ganze Jahr 2020 an so ist der Stromverbrauch um etwa 6 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Auch der Strompreis ist durch den geringeren Verbrauch in den meistens Monaten gesunken. Im November betrug dies eine Reduktion -4 % im Vergleich zum Vorjahr.

Link: Infografiken der Austrian Power Grid AG

Info: Unter diesem Link finden Sie zahlreiche Grafiken zur österreichischen Stromerzeugung, dem Stromverbrauch sowie den In- und Export von elektrischen Energieträgern.

Beitrag 59 am Sonntag den 24. Jänner 2021

Das Pariser Klimaabkommen

Das Pariser Klimaabkommen oder auch "Paris Agreement" wurde beschlossen um den gefährlichen Klimawandel, welcher durch den Mensch vorangetrieben wird, entgegenzuwirken. Das Abkommen wurde im Dezember 2015 beschlossen und ist die erste globale Klimaschutzvereinbarung. Am 4. November 2016 ist das Abkommen in Kraft getreten.

Die wichtigen Ziele dieser Vereinbarung sind:

  • Den Anstieg der Durchschnittstemperatur sollte deutlich unter 2° C gehalten werden
  • Anstrengungen auf eine rasche Senkung der Emissionen

Um eine gut Transparenz zu bieten kommen die Mitgliedsstaaten alle fünf Jahre zusammen und präsentieren ihre Fortschritte sowie diskutieren über mögliche Verbesserungen. Wichtig ist es auch der Öffentlichkeit über die Klimaschutzmaßnahmen zu berichten.

Neben den Zielen ist es aber auch für die Mitgliedsstaaten wichtig sich an den Klimawandel und damit verbundene Änderungen an Gegebenheiten anzupassen und die Zusammenarbeit in der Notfallversorgung sowie in der Frühwarnung zu verbessern.

In der EU hat man bereits weitere Ziele gesetzt um gegen die Klimakrise zu wirken. Es ist vorgesehen die Co² Emissionen bis zum Jahr 2030 um mindestens 40 % zu senken im Vergleich zum Jahr 1990.

Auch die USA ist nach dem Austritt durch Präsident Trump im Jahr 2017 dem Abkommen wieder beigetreten. Es werden auch wieder Ziele gesetzt um gegen die Klimakrise zu wirken.

Beitrag 58 am Sonntag den 17. Jänner 2021

Internet in Österreich

Das Internet bzw. die Anbindung an das weltweite Netz gehört schon für viele Menschen zu einer wichtigen Infrastruktur und sollte gerade in der Corona-Zeit dort wo es gebraucht wird zur Verfügung stehen. Gerade im Homeoffice bei Videokonferenzen, aber auch für das Surfen im Web als Zeitvertreib ist es immer wichtiger dass das Internet nicht nur verfügbar ist sondern auch, dass es stabil und möglichst schnell funktioniert. Gerade in ländlichen Gebieten ist schnelles Internet über einen Breitbandanschluss oftmals nicht verfügbar.

Vergleicht man die Internetanbindung in Österreich mit anderen Ländern erkennt man recht schnell, dass unser Land mit anderen nicht mithalten kann, gerade beim Ausbau von Glasfaser. Laut dem dafür zuständigen Ministerium sind etwa 38 % der Haushalte momentan fähig für ein Gigabit-Internet. Beim neuen Mobilfunkstandart 5G sieht es besser aus, damit kann man schon um die 50 % der Haushalte erreichen. Im Vergleich der letzten Jahre hat man durch Fördermaßnahmen einen "Sprung nach vorne" gemacht.

Um die Entwicklung im ländlichen vor allem zu Stärken werden für die nächsten Jahre 260 Millionen Euro in den Ausbau für das Breitband bereitgestellt. Dies sollte vor allem diesen Lebensraum wieder mehr Potential und Unterstützung in Zeiten der "Landflucht" geben.

Möchten Sie wissen wie schnell das Internet bei Ihnen zuhause funktioniert so können Sie dies auf der Seite "Breitbandatlas" nachsehen.

Link: Breitbandatlas

Beitrag 57 am Sonntag den 10. Jänner 2021

Der Nationalrat

In Österreich

Im Nationalrat von Österreich gibt es 183 Abgeordnete welche in der Regel alle fünf Jahre bei der Nationalratswahl gewählt werden.

Alle Abgeordneten sind zur Teilnahme an den Sitzungen und Ausschüsse denen sie angehören verpflichtet. Sollte ein Mitglied jedoch verhindert sein muss diese/r durch ein Ersatzmitglied oder durch einen Abgeordneten im gleichen Klub vertreten sein. Mindestens 5 Abgeordnete können einen Klub gründen bzw. sich zusammenschließen.

Im Nationalrat wird gemeinsam mit dem Bundesrat die Gesetzgebung des Bundes ausgeübt. Beide sind zwei selbständige Organe welche auch als Kammern bezeichnet werden. In besonderen Fällen ist es möglich dass National- und Bundesrat gemeinsam als Bundesversammlung zusammentreten. Dies ist bei besonderen Anlässen wie z.B.: die Angelobung vom Bundespräsidenten, Festsitzungen, Gedenksitzungen sowie Trauersitzungen. Durch den Platzmangel ist diese Versammlung nur für geladene Gäste zugänglich.

Bei jeder Sitzung im Nationalrat werden stenographische Protokolle erstellt um für die Öffentlichkeit eine Transparenz und Nachvollziehbarkeit zu geben. Auch Zwischenrufe werden mitgeschrieben. Dadurch wird der gesamte Ablauf umfassend aufgezeichnet.

Aufgrund der Sanierungen im Parlament befindet sich der Sitzungssaal aktuell in der Hofburg.

Link: Sitzplan vom Nationalrat

Beitrag 56 am Sonntag den 03. Jänner 2021

Briefmarken

Kleine Kunstwerke

Sie ist meist rechteckig, auf einem besonderen Papier gedruckt, hat Zähnung an den Rändern und eine Zahl ist vermerkt. Es ist die Briefmarke.

Heute sind diese kleinen Kunstwerke etwas in die Vergessenheit geraten da ja alles schon digital funktioniert, aber noch nicht ganz.

Verwendet werden diese wie schon der Name sagt zum Frankieren von Briefen und Postsendungen. Über die Jahre kamen dabei bereits einige auf dem Markt und werden auch mit sehr hohen Preisen verhandelt. Die auf dieser Marke ja Platz für Bilder oder Zeichnungen ist entstanden durch die Zeit tausende Exemplare welche oft für Sammler interessant sind.

Heute gibt es neben der digitalen Konkurrenz auch die Möglichkeit die Briefe mit einem Stempel oder Aufkleber zu bezahlen und dann auf die Reise zu senden. Besonders als im 20. Jahrhundert die Frankiermaschinen aufkamen wurde für die Briefmarke ein rasches Ende angekündigt. Doch gerade bei Privatpersonen wird die Marke zum Aufkleben immer noch sehr gerne verwendet da der Gebrauch sehr einfach und praktisch ist.

In einigen Ländern gibt es auch bereits die Möglichkeit eine Briefmarke im Internet über die dortige Postverwaltung auszudrucken.

Beitrag 55 am Mitwoch den 30. Dezember 2020

Erdbeben

Gestern am Dienstag den 29. Dezember 2020 gab es in Kroatien ein verehrendes Erdbeben welches mehr als tausend Gebäude zerstörte und 26 Menschen verletzt. Sechs Menschen wurden dadurch schwer verletzt und sieben Personen sind gestorben.

Die Städte Petrinja, Sisak und Glina sind durch das Beben besonders verwüstet worden.

Da die betroffenen Gebiete zu den ärmsten von Kroatien zählen, wurde ein Betrag von EUR 16 Mio. bereitgestellt um helfen zu können und der 2. Jänner im kommenden Jahr als nationaler Trauertag bestimmt. Im Epizentrum hat das Erdbeben eine Stärke von 6,3.

Wahrnehmen bzw. spüren konnte man das Beben vielerorts z.B.: in den Städten Graz und Wien wurde ein kurzes Bewegen wahrgenommen welches Lampenschirme und Gläser zum Wackeln brachte.

Um kein Sicherheitsrisiko einzugehen wurde das Atomkraftwerk Krsko in Slowenien vorübergehend abgeschaltet. In der steirischen Politik drängt man nun das AKW endgültig auszuschalten da die Erschütterungen durch das Beben klar auch in dieser Region zu spüren waren und bereits einige grobe Mängel im Kraftwerk passiert sind.

Beitrag 54 am Sonntag den 27. Dezember 2020

Agrana bleibt in Leopoldsdorf

Die Entscheidung ist nun fix, die Zuckerfabrik in Leopoldsdorf mit 150 Mitarbeiter/innen soll nun vor der Schließung gesichert werden, zumindest vorerst.

Diese Entscheidung wurde im Aufsichtsrat der Agrana einstimmig beschlossen.

Um den Anbau wieder deutlich attraktiver zu machen soll es bei Schädlingsbefall eine Entschädigung von rund EUR 250,00 pro Hektar geben und die Agrana garantiert durch Verträgen weiterhin die Zuckerrüben aus Österreich zu beziehen.

In Niederösterreich gab es bei neuen Anbauflächen für die Zuckerrüben den größten Zuwachs von acht Prozent.

Die Belastung durch Schädlingen wie den Rüsselkäfer wird immer noch als Schlüsselfaktor betrachtet.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Beiträgen 17, 27, 32 und 47.


Beitrag 53 am 4. Adventsonntag den 20. Dezember 2020

3. Lockdown in Österreich

Ab dem 26. Dezember soll es in Österreich wieder einen Lockdown für ca. 3 Wochen geben.

Um die Ausbreitung und ein rasantes Wachstum der Neuinfektionszahlen zu verhindern wurde dieser am Freitag diese Woche beschlossen und sollte die bisher gültigen Regeln ablösen. Dies sollte aber erst nach Weihnachten erfolgen.

Am 24. sowie am 25. Dezember sind auch die Ausgangsbeschränkungen von 20:00 Uhr bis 6:00 Uhr für diesen Zeitraum ausgesetzt um ein Weihnachtsfest zu ermöglichen.

Dieses sollte allerdings mit viel Verantwortung und auch genügend Abstand erfolgen.

Nach den Weihnachtsfeiertagen sollte dann am 26. Dezember der neue Lockdown im ganzen Land beginnen.

Dieses beinhaltet ähnliche Maßnahmen wie im 1. und 2. Lockdown.

So gelten die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen wieder den ganzen Tag und auch der Handel muss wieder schließen bis zum 18. Jänner 2021.

Ausnahmen:

  • Supermarkt
  • Bank bzw. Sparkasse
  • Postamt bzw. Postschalter
  • Drogeriemarkt

Aufgrund dieser Maßnahmen wird auch der Schulstart wieder etwas geändert. Die erste Schulwoche im Jänner sollte wieder im Distance-Teaching erfolgen. Am 18. Jänner sollte es dann wieder normal in der Schule losgehen allerdings nur mit einem negativen Test. Wer diesen nicht vorweisen kann muss eine FFP2-Maske tragen.

Eine ähnliche Regelung sollte es auch für körpernahe Dienstleister geben. Diese sollte einmal pro Woche ein Corona-Test machen müssen. Sollte dieser nicht vorliegen muss immer eine FFP2-Maske getragen werden.

Der Kulturbereich dürfte auch am 18. Jänner im nächsten Jahr wieder öffnen allerdings ist ein negativer Corona-Test für die Teilnahme erforderlich.

Silvester wird dieses Jahr übrigens dieses Jahr eher leise und mit Ausgangsbeschränkungen ausfallen. Es sind keine Ausnahmen für diesen Tag geplant. Pyrotechnische Artikel das Kategorie F2 wie z.B.: Raketen oder auch Knallfrösche sind im Ortsgebiet generell verboten. Über die Gefahren welche durch Feuerwerke ausgehen können und warum diese nicht besonders umweltfreundlich sind habe ich im Betrag 52 etwas näher beschrieben.

Beitrag 52 am 3. Adventsonntag den 13. Dezember 2020

Silvesterfeuerwerk

Schön oder Geld für die Luft?

Jedes Jahr zur gleichen Zeit werden jede Menge von Raketen und Krachern zur Verabschiedung des Jahres in den Himmel geschossen und erzeugen Krach sowie einen kurzen Augenblick schöne Motive am Himmel.

Betrachtet man allerdings die hohe Gefahr welche davon ausgeht und welche Schäden für Tiere sowie Umwelt entstehen können ist dieser Anblick doch nicht so schön.

Alleine in Österreich wurden im vergangenen Jahr 200 Personen bei einem Feuerwerk verletzt. Die Gefahr welche davon ausgehen kann wird oftmals unterschätzt da auch schwere Verletzungen sowie Verbrennungen bei falscher Verwendung oder Fehlfunktionen entstehen können.

Auch für Tiere ist der Jahreswechsel mit viel Krach und Explosionen nicht besonders schön. Sie erschrecken sich meistens und werden durch laute Geräusche verängstigt.

Die hohe Feinstaubbelastung ist ein weiteres Problem welches dadurch entsteht. Dieses macht auch uns Menschen zu schaffen, denn Feinstaub ist nicht gesund.

Der 1. Jänner ist daher immer ein sehr feinstaubbelastet Tag wo auch einige an Müll herumliegt welcher durch die Feuerwerke entstanden ist.

Auch für die Geldtasche ist das Schießen von Raketen und Krachern nicht gerade das Beste. Diese Produkte kosten nämlich einiges an Geld.

Günstiger und besser ist es mit guten Vorsätzen welche manchmal nicht gehalten werden ins Jahr mit etwas Vorfreude zu starten oder sich das Feuerwerk im Fernsehen oder Internet anzusehen.

Der Ursprung vom Silvesterfeuerwerk kommt aus China. Dort wurde bereits in 8. Jahrhundert eine ähnliche Mischung wie Schwarzpulver zum Explodieren gebracht.

Ca. im 13. Jahrhundert kam das Schwarzpulver nach Europa wo es allerdings nicht für Feuerwerke verwendet wurde sondern in der Kriegsführung.

1420 gab es das erste Feuerwerk in Deutschland.

Beitrag 51 am 2. Adventsonntag den 06. Dezember 2020

Computerwerk Augsburg

Das letzte Computerwerk von Europa

Der japanische Konzern Fujitsu ist der letzte Computer- und Technikhersteller welcher noch ein Werk in Europa besitzt. Dieses befindet sich in der Stadt Augsburg in Deutschland.

Hergestellt werden dort Desktop-PCs, Notebooks und Server unter fairen Arbeitsbedingungen.

Da der globale Wettbewerbsdruck unter den großen Firmen dieses Branche sehr groß ist haben sich bereits einige Firmen nach Asien verlagert wo sie billiger produzieren können und damit auch ihre Produkte zu billigeren Preise verkaufen können.

2018 wurde daher beschlossen dass sich der Konzern Fujitsu weltweit umbauen möchte. Damit verbunden ist auch eine Schließung vom Werk in Augsburg.

Diese Schließung betrifft 1.500 Beschäftigte welche an diesem Standort arbeiten sowie 300 weitere an anderen Niederlassungen in Deutschland welche von der Schließungswelle betroffen sind.

Das Unternehmen möchte die Entwicklung und Herstellung der Geräte zurück in die Heimat nach Japan verlagern.

Link: Video zur Herstellung im ehemaligen Werk in Augsburg

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Kaufhaus Österreich

Ein umstrittenes Projekt

Das Kaufhaus Österreich wurde von der Wirtschaftskammer sowie vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort gegründet um geraden den großen Online-Riesen eine Konkurrenz zu gegeben. Diese befindet sich fast vollständig im Ausland profitieren von dieser Lage auch enorm.

Um kleiner und regionale Betriebe besser sichtbar im Internet zu machen hat man dafür diese Plattform im Internet ins Leben gerufen.

Allerdings steht diese auch stark unter Kritik da die Auswahl nicht gerade sehr groß ist und es eher nur eine Suchmaschine ist.

Meine Meinung dazu ist es diese Internetseite besser auszubauen und auch eine direkte Bestellung über Kaufhaus Österreich zu ermöglichen ähnlich wie der Onlineshop shoepping.at von der Österreichischen Post. So würde es den Einkauf auch erleichtern und mehr Kunden dazu bringen Waren aus Österreich zu kaufen. Diese wäre besser für unser Land und für die Umwelt da lange Transportwege vermieden werden.

Link: Kaufhaus Österreich

Twitter: #kaufhausösterreich

Beitrag 50 am 1. Adventsonntag den 29. November 2020

Massentest in Österreich

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage in Österreich möchte die Bundesregierung einen freiwilligen Massentest ähnlich wie zuvor in der Slowakei und Südtirol durchführen.

Eigentlich sollte dies in ganz Österreich am 19. - 20. Dezember also eine Woche vor Weihnachten erfolgen.

Allerdings möchten einige Bundesländer diese Testungen deutlich früher durchführen und haben daher einen neuen Termin festgelegt und sich selbstständig organisiert.

Bei dieser großflächigen Testung werden Antigentests freiwillig zur Verfügung gestellt.

Gestartet wird in der Bundeshauptstadt Wien. Dort wird von der Stadt gerechnet dass ca. 1,2 Millionen Testungen durchgeführt werden müssen. Im Bundesland Vorarlberg ist die Planung bereits fast vollständig fertiggestellt. In einigen der weiteren Bundesländer wird am genauen Ablauf noch gearbeitet und geplant.

Beitrag 49 am Sonntag den 22. November 2020

Nachhaltiges Palmöl

Ist das möglich?

Es ist das weltweit am meisten verwendete Öl in unzähligen Produkte und wird in großen Mengen umweltschädlich hergestellt. Gerade in den Ländern Indonesien und Malaysia wird ein großer Teil davon produziert.

Durch die riesigen fast endlosen Plantagen werden zahlreiche Regenwälder einfach gerodet und Menschen sowie Tiere vertrieben. Der günstige Preis dieses Produkt lässt ganze Ökosysteme leiden.

In den letzten Jahren ist daher die Menge der Menschen welche auf Palmöl verzichten wollen deutlich größer geworden und auch einige Firmen wollen dieses Öl nicht mehr anbieten bzw. verarbeiten in ihrer Produktion.

Um jedoch weiter Palmöl billig zu produzieren können kam das RSPO-Siegel welches für Nachhaltigkeit stehen sollte.

Fakten:

RSPO = Round Table on Sustainable Palm Oil (Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl)

Dieser Tisch wurde 2004 von Großkonzernen und dem WWF gegründet und sollte die Wirtschaftsweise mit Palmöl sozial- und naturverträglicher machen.

Grundsätzlich ist ja so ein Siegel gut allerdings steht diese auch in Kritik da die Rodung von Regenwald, Vertreibung von Mensch und Tier sowie der Einsatz von Chemikalien nicht verboten sind. Besonders schützenswerte Wälder dürfen zwar nicht gerodet werden allerdings wird diese Vorschriften des Siegels kaum bis gar nicht kontrolliert.

Es ist also immer eine gute Alternative auf andere Produkte ohne Palmöl umzusteigen und es in der eigenen Küche zuhause nicht zu verwenden.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Betrag 46.

Beitrag 48 am Sonntag den 15. November 2020

20 Jahre Internationale Raumstation

Die 450 Tonnen schwere Weltraum-WG

Seit bereits 20 Jahren umkreist die ISS unseren Planeten im 90 Minuten Takt wie schwerelos mit einer Geschwindigkeit von rund 28.000 Stundekilometer. Bei klaren Himmel ist diese sogar am Nachhimmel mit den Augen zu erkennen.

Ab dem 2. November 2000 ist diese Forschungsstation permanent besetzt allerdings wechselt die Besatzung oftmals.

Dort oben werden wichtige Projekte der globalen Wissenschaft durchgeführt.

Begonnen hat der Bau im Jahr 1998. Damals wurde das erste Segment der Station in das all befördert mit einer russischen Proton-Rakete.

Zwei Wochen später wurde Verbindungsknoten ins All gebracht.

Im Jahr 2011 war diese schließlich nach langer Arbeit fertiggestellt und wurde als "Hightech-Labor" im All vorgestellt.

Allerdings lebten schon vor der Fertigstellung einige Raumfahrer dort.

Wie die Zukunft genau aussehen wird ist im Moment noch ungewiss. Der Betrieb soll bis zum Jahr 2024 mindestens gehalten werden. Technisch gesehen wäre dies aber bis in das Jahr 2028 möglich.

Die Planung der Raumstation hat aber bereits viel früher nämlich in den 1980er begonnen. Es sollte eine Zusammenarbeit zwischen West und Ost sein zu einer sehr angespannten Zeit.

Beitrag 47 am Sonntag den 08. November 2020

Wie geht es weiter?

Wiener Zucker aus Leopoldsdorf

Es ist nun gut einiges an Zeit vergangen als im Sommer dieses Jahres die Agrana angekündigt hat ihr Werk in Leopoldsdorf schließen zu wollen. Eine Weiterführung sei nur dann möglich wenn auch genügend Anbauflächen in der Zukunft gesichert sind.

Mindestens 38.000 Hektar müssen bis Mitte November für die nächste Anbausaison bereit stehen.

Da diese Frist ja bereits in diesem Monat abläuft gibt es auch schon einige Meldungen das die Zuckerfabrik kurz vor der Rettung stehe.

Bestätigt wurde dies allerdings vom Konzern selbst noch nicht.

Weiter Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Beiträgen 17, 27 und 32.

Beitrag 46 am Donnerstag den 05. November 2020

Palmöl

Billig aber auch gut?

Palmöl ist das weltweit am meist produzierte Öl aus Pflanzen. Dieses wird aus dem Fruchtfleisch der Palmfrüchte gewonnen. Die Früchte der Ölpalme werden zuvor sterilisiert und danach gepresst.

Dies hört sich zwar alles recht gut aber dieses Öl ist bereits seit längerer Zeit in großer Kritik von Umweltschutzorganisationen.

Grund dafür ist dass durch die Anbaufläche meist riesige Fläche an Wald oder sogar ganze Regionen zerstört werden können.

Die Ölpalme ist jedoch durch ihren hohen Ertrag und damit verbundenen höheren Einnahmen an Geld für viele Firmen sehr rentabel.

Durch das Verschwinden von Bäumen und Pflanzen welche durch den Anbaut verdrängt werden wirkt sich dies auch negativ auf unser Weltklima.

Die Klimakrise und damit verbundene Katastrophen werden dadurch noch weiter verstärkt.

Neben dem Klimawandel sterben aber auch zahlreiche Arten von besonderen Pflanzen und Tiere aus oder werden stark bedroht. Auch für die dortlebenden Menschen ist die Lage nicht besonders gut da immer Landkonflikte entstehen können sowie Brandrodungen.

In Indonesien wurde z.B.: im Jahr 2014 eine Fläche so groß wie fast die Hälfte von Österreich angebrannt.

Täglich verschwinden 670 Fußballfelder von Wald um Platz zu machen für die Palmölproduktion.

Beitrag 45 am Sonntag den 01. November 2020

Erster Abflug am BER

Nach langer Zeit ist der Berliner Hauptstadtflughafen eröffnet.

Nun ist es soweit der Berliner Flughafen BER ist nun nach langen Warten betriebsbereit. Offiziell wird am kommenden Mittwoch der Betrieb aufgenommen allerdings hat es bereits den ersten Abflug gegeben. 64 Personen flogen mit einer Easyjet-Maschine zu ihrem Ziel nach London.

Auch bei der gestrigen Eröffnung kamen einige Urlauberinnen und Urlauber zu den Gates des Flughafens.

Diese Feier durch Einfluss der Corona-Pandemie natürlich deutlich kleiner und nur mit geladenen Gästen.

Schaut man etwas zurück in die letzten Jahre dann fällt einen recht schnell auf dass der Flughafen bereits 2011 also vor gut 9 Jahren eröffnet werden sollte.

Grund für die Verspätung waren oftmals Bau- und Planungsfehler sowie technische Probleme.

Platz ist an den drei Terminals für ca. 41 Millionen Fluggäste pro Jahr.

Durch die Corona-Krise werden es aber heuer nur ca. 10 Millionen werden.

Kritik gab es beim Klimaschutz. Denn der Flughafen habe bereits eine große Menge an Geld gekostet und auch wegen der Corona-Pandemie musste noch einiges dazukommen. Diese hätte man auch in ökologischen Maßnahmen investieren können.

Beitrag 44 am Mittwoch den 28. Oktober 2020

Umweltschonende Schifffahrt

Ist das möglich?

Wirft man einen Blick in einen Hafen erkennt man die riesigen Schiffe mit Zahlreichen Container sehr gut. Waren früher noch viele Segelschiffe unterwegs sind es heute meistens Container- und Kreuzfahrtschiffe.

90 % der weltweit gehandelten Waren werden über den Seeweg transportiert Das ist eine ordentliche Summe an Gütern welche auch jedes Jahr im Schnitt um 2 - 3 % größer wird.

Etwa ein Viertel der weltweiten Schiffsbewegungen hat ihren Ziel- und Ausgangshafen in der EU.

Dadurch wird die Nord- und Ostsee zu einem der am dichtesten befahrenen Meere.

Aber auch die Donau welche durch Österreich fließt ist ein wichtiger Handelsweg.

Wichtig ist aber auch das man die Emissionen eines Schiffs betrachtet. Da diese oftmals mit Schweröl unterwegs sind entstehen hohe Mengen an Co² und weiter Schadstoffe welche in die Luft gelangen.

Daher empfiehlt es sich die Effizient der Schiffe zu steigern und auf alternative bzw. besser Formen der Energiegewinnung umzusteigen. So testen bereits einige Unternehmen den Einsatz von größeren Segelschiffen.

Ca. 932 Mio. Tonnen werden insgesamt global ausgestoßen. Das sind 2,6 % der ganzen Emissionen weltweit

Ein Pluspunkt für die Seefahrt ist dass durch die enorme Größe der Schiffe im Vergleich zu andere Transportmittel ein hohes Potential besteht. So ist die Beförderung von Gütern deutlich umweltfreundlicher als mit dem Flugzeug.

Allerdings zu intensiver Schiffsverkehr sowie das Ablassen von Abwasser und Müll zerstören zahlreiche Naturparadiese wie etwa Korallenriffe und den Lebensraum von Tieren.

Beitrag 43 am Montag den 26. Oktober 2020 (Nationalfeirtag von Österreich)

Österreichs Euro-Münzen

Wer ist eigentlich auf den Münzen zu sehen?

Seitdem der Euro in Österreich eingeführt wurde und damit der Schilling nach einer Übergangsfrist abgelöst wurde hat sich auch beim Aussehen der Münzen so einiges geändert.

Die Vorderseite ist nun in allen Euro-Ländern einheitlich und zeigt den Betrag der Münze. Zusätzlich ist bei den größeren Euromünzen (1 €,2 €, 50 ct, 20 ct sowie 10 ct) der Kontinent Europa zu sehen.

Bei den kleineren Münzen aus Kupfer sind der Betrag sowie eine Weltkugel zu sehen.

Um wichtige Merkmale oder Sehenswürdigkeiten eines Landes aber weiterhin zu sehen gibt es auch eine nationale Seite welche in jedem Land der Euro-Zone unterschiedlich ist. Gerade dies macht den Euro für Sammler sehr interessant da auch Sonder- und Gedenkmünzen ausgegeben werden.

Motive der österreichischen Euromünzen:

1 Cent = Enzian

2 Cent = Edelweiß

5 Cent = Alpenprimel

10 Cent = Stephansdom

20 Cent = Schloss Belvedere

50 Cent = Wiener Secessionsgebäude

1 Euro = Gemälde von Wolfgang Amadeus Mozart geschaffen 1819 durch Barbara Kraffts

2 Euro = Bertha von Suttner

Sonder- und Gedenkmünzen werden in Form einer 2 Euro Münze ausgegeben.

Beitrag 42 am Samstag den 24. Oktober 2020

Zeitumstellung

Morgen nicht vergessen

Morgen am 25. Oktober 2020 ist es wieder soweit die Zeit wird umgestellt. Und zwar um 3:00 Uhr in der Nacht wird von der Sommerzeit auf die Winterzeit bzw. Normalzeit in Form von einer Stunde umgestellt. Ist Ihre Uhr nicht selbststellend muss dieser Prozess selbst erledigt werden. Gerade bei älteren oder wertvollen Objekten sollte man da lieber den Fachmann befragen oder gleich umstellen lassen.

Auch wenn uns diese Regelung schon seit einigen Jahren begleitet und schon als selbstverständlich wahrgenommen wird könnte es bald aus damit sein.

Im Juni 2019 wurde im EU-Ministerrat beraten um die Zeitumstellung welche pro Jahr zwei Mal erfolgt abzuschaffen. Zuständig dafür sind die Verkehrsminister/innen.

Zwar wurde mit großer Mehrheit gegen die Sommerzeit im Jahr 2021 oder ein Jahr später abgestimmt. Nun müssen nur noch die Mitgliedsstaaten zustimmen und dies mehrheitlich.

Durch die Covid-19-Pandemie wird allerdings keine Entscheidung mehr bis 2021 erwartet.

Gerade die Bevölkerung würde eine Abschaffung im Vorteil sehen. Bei einer Onlineumfrage sprachen sich 84 % der Teilnehmer/innen für eine Abschaffung aus.

Von den Österreicher/innen wurde die Sommerzeit als dauerhafte Zeit bevorzugt.

Bedenken gibt es allerdings dass es zu einem Fleckerlteppich kommen könnte. Wenn Länder selbst eine Entscheidung fällen wurden ob diese bei der Umstellung bleiben oder nicht hätte dies wirtschaftlich gesehen klare Benachteiligungen.

Eingeführt wurde die Umstellung der Zeit im Jahr 1973. Hinsichtlich der Ölkrise wollte man unbedingt Energie sparen durch die Nutzung von Tageslicht in Unternehmen und Haushalten. Frankreich begann damals damit.

Wichtig ist allerdings auch zu beachten dass sich der Fahrplan morgen auch für öffentliche Verkehrsmittel ändert. Durch die zusätzliche Zeit fahren diese erst später ab.

Beitrag 41 am Mittwoch den 21. Oktober 2020

Postcrossing

Schreiben Sie noch Postkarten?

Seit dem sich unsere Welt immer weiter digitalisiert verlieren analoge Möglichkeiten zu kommunizieren klar an Bedeutung. Dies ist häufig da gerade Briefe und auch Postkarte nicht gerade in Lichtgeschwindigkeit beim Empfänger sind und auch die Entleerungszeiten von den Postkästen sind auch nicht zu jeder Zeit.

Info: Ich Schnitt braucht ein Brief oder auch eine Postkarte einen Tag bis diese beim Empfänger ankommt. Dieser muss allerdings innerhalb von Österreich sein. Im Ausland sind die Zustellzeiten je nach Land unterschiedlich.

Auch wenn einiges gegen die Postkarte spricht wird sie immer noch als wichtiges Souvenir gleich vom Urlaubsort versendet oder mitgebracht und aufgehoben. Die Erinnerung haltet dabei länger als bei einem Bild vom Computer welches ich weiter versende.

Neben den Urlaubsgrüßen gibt es aber auch Postkarten welche mit eines ID unterwegs sind. Diese sind für Mitglieder/innen von Postcrossing.

Diese Plattform ermöglicht es weltweit Postkarten zu versenden sowie zu Empfangen. Es ist oftmals großartig anderen Leuten sein Land zu zeigen welche oft tausende Kilometer weit weg wohnen oder selbst die schönen Orte der Welt zu sehen.

Die ID bzw. Nummer einer Postkarte wird vom Empfänger eingetragen auf der Website danach weiß der Absender sofort dass die Karte angekommen ist und darf eine neue versenden.

Im Schnitt darf man 5-11 Karten hintereinander versenden. Dies kommt allerdings drauf an wie viele man bereits versendet hat.

Wichtig ist es aber immer die ID nicht zu vergessen.

Link: Postcrossing

Beitrag 40 am Sonntag den 18. Oktober 2020

75 Jahre UNO

Am 26. Juni 1945 wurde die Verfassung der Uno unterzeichnet

Vor etwas mehr 75 Jahren wurde die Verfassung der Vereinten Nationen von 50 Staaten unterschrieben.

Delegierte aus allen 50 Ländern trafen damals in San Francisco zusammen um die UNO wie sie kurz bezeichnet wird zu gründen.

Der Sinn dabei war nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges einen Staatenbund zu schaffen welcher für Frieden und Sicherheit sorgt.

Bereits nach dem Ersten Weltkrieg hat es eine solche Vereinigung gegeben. Diese wurde als "Völkerbund" bezeichnet hat allerdings nicht lange gehalten.

Obwohl die erste Vereinigung gescheitert ist wollte der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt und der britische Premier Winston Churchill diese erneut aufbauen damit gerade der Weltfrieden in Zukunft gesichert ist. Die Verhandlungen welche zu dieser Zeit in San Francisco erfolgten dauerten wochenlang bis schließlich eine Lösung gefunden wurde.

Am 24. Oktober 1945 wurde die UNO offiziell gegründet durch die Unterschriften größerer Mitgliedsländer.

Laut Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist durch den Vereinten Nationen ein wichtiger Grundstein für die internationale Zusammenarbeit gelegt. Diese ist gerade bei der Klima- und Corona-Krise aber auch bei der Beseitigung der weltweiten Armut besonders wichtig.

Seit 65 Jahren ist auch die Republik Österreich bei den Vereinten Nationen und darf seither wichtige Hauptsitze und Institutionen beherbergen.

Beitrag 39 am Mittwoch den 14. Oktober 2020

Plastik, Papier oder Mehrweg

Welche Tasche ist besser für die Umwelt?

Tragetaschen aus Kunststoff bzw. Plastik sind zwar im Alltag sehr praktisch da diese gut halten und nicht so schnell reißen wie eine Papiertasche.

Diese ist zwar ein Vorteil allerdings sollte man auch betrachten das eine Tasche aus Plastik im Schnitt gerade einmal 25 Minuten in Verwendung ist und das nur einmal.

Weltweit werden pro Minute ca. eine Million Plastiktragetaschen verwendet.

Ein enorm großer Teil davon wird nicht einmal ordnungsgerecht wiederverwertet oder entsorgt. So braucht der Zersetzungsprozess mehrere Hundert Jahre. Dieser Zeitraum ist bei jedem Material etwas anders.

Papiertaschen wirken zwar in erster Linie deutlich umweltfreundlicher sind sie aber nicht. Gerade der Prozess der Herstellung benötigt enorme Mengen an Energie.

Ein weiteres Problem ist auch das Papier deutlich kürzer haltet. Wird es beschmutzt mit Wasser oder reißt es muss die Tasche meistens entsorgt werden.

Steigt man auf eine Baumwolltragetasche um wird diese nach längerer Verwendung umweltfreundlich. Durch die hohen Emissionen bei der Herstellung müssen diese erst ausgeglichen werden.

Klar ist aber das Plastik- und Papiertragetaschen die Umwelt in längerer Zeit deutlich mehr verschmutzen da diese auch immer wieder neu hergestellt werden müssen.

Daher lohnt es sich eine Mehrwegtasche zu werden und diese auch zu reparieren. Auch Bio-Baumwolle macht die Emissionen und den Wasserverbrauch geringer und es wurden weniger Chemikalien verwendet.

Beitrag 38 am (Wahl-) Sonntag den 11. Oktober 2020

Wien Wahl 2020

Heute wird der neue Gemeinderat und Landtag gewählt

In der Bundeshauptstadt Wien wird heute am 11. Oktober 2020 ein neuer Gemeinderat und Landtag gewählt.

Seit 7:00 Uhr haben die Wahllokale geöffnet und rund 1,36 Mio. Menschen dürfen ihre Stimme abgeben.

Besonders bei dieser Wahl ist es das der Anteil von Briefwählern durch die Corona-Pandemie deutlich höher geworden ist.

Bleibt die Wahlbeteiligung bei ca. 74,75 % wie 2015 wählen etwa 40 % der Stimmberechtigten per Post.

Die Post könnte sich zwar zuvor darauf vorbereiten allerdings wird die Arbeit für Hochrechner besonders schwierig werden.

Das Ergebnis der Wahl könnte dadurch sogar erst am Dienstag bekannt werden denn Wahlkarten welche im anderen Wahlkreis aufgegeben werden oder in den Briefkästen geworfen werden können erst am Montag ausgezählt werden.

Mit ziemlicher Sicherheit bleibt Wien in der Hand der SPÖ und die zuvor 2015 stark gewordene FPÖ wird deutliche Verluste in Kauf nehmen müssen.

#WienWahl2020

Beitrag 37 am Freitag den 09. Oktober 2020

Ausbeutung bei Mode

Bekleidungshersteller in Kritik

Mode bzw. Bekleidung ist für uns ein normaler Alltagsgegenstand. Dies ist auch gut so denn anziehen muss sich ja jeder aber gerade die "Wegwerfgesellschaft" und der Geiz vieler Konzerne hat die Bekleidungsindustrie zu einem Sektor der Hungerlöhne gemacht.

Die Textilherstellung ist bereits seit einiger Zeit durch die hohe Anfrage an stets moderner Kleidungsstücke sowie billige Preise von Ländern wie z.B.: Österreich in die Billiglohnländern abgewandert.

Dort müssen Arbeiterinnen und Arbeiter zu meist unmenschlichen Bedingung Kleidung in Massen herstellen und bekommen dafür meist nicht mehr als den Hungerlohn welcher oft nicht mal zum Überleben reicht.

Eine Studie aus dem Jahr 2019 zeigt z.B.: das bei 45 Firmen gerade mal 2 davon mehr Bezahlen um ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein eher angemessenes Leben ermöglichen.

Daneben müssen sie auch noch jede Menge Überstunden leisten welche gerade jetzt durch die Corona-Krise und den damit verbundenen Einschränkungen im Konsum nicht bezahlt werden können.

Wichtig ist es um die Ausbeutung in der Mode etwas einzuschränken mehr auch qualitative Kleidungsstücke zu achten sowie diese bei kleineren Rissen nicht sofort zu entsorgen. Alte Kleidung welche nicht mehr getragen wird kann man auch über Container spenden.

Beitrag 36 am Dienstag den 06. Oktober 2020

Tierschutz

Ist der Tierschutz in Österreich ausreichend?

Am Sonntag letzte Woche war der alljährliche Tierschutztag in Österreich welcher immer wieder die Frage stellt: "Wie gut geht es eigentlich unseren Tieren?"

Klar lässt sich dabei sagen das es gerade unseren Haustieren welche meistens unter besten Bedingungen in Haus und Wohnungen leben sehr gut geht.

Jedoch gibt es auch da einiges zu beachten.

So sollte man gerade wenn man einem Hund besitzt diesen ausreichenden Auslauf gewähren sowie sich mit ihm beschäftigen.

Ein weites Problem bei Haustieren ist aber auch das gerade besonders günstige Händler aus dem Ausland nicht gerade sehr dem Wohl welches dem Tier zusteht entsprechen. Daher sollte man sich davor unbedingt darüber informieren.

Neben den Haustieren gibt es aber auch die zahlreichen Nutztiere welche für unser Essen sorgen aber leider oftmals nicht wirklich beachtet werden oder als "Selbstverständlich" gesehen werden.

Aber gerade sie müssen oft unter Qualen leben.

Große so genannte "Tierfabriken" besitzen meist eine große Anzahl von Tieren welche eng unter qualvollen Bedingungen leben müssen.

Gerade bei Schweinen wird dabei oft der Betonspaltenboden eingesetzt. Dieser ist für die empfindlichen Füße schmerzhaft und durch das fehlende Stroh gibt es auch keine Unterhaltung für die Tiere. Gerade diese ist für ein glückliches Tier nicht unwichtig.

Gegenüber gibt es auch einige Alternativen welche zwar im Vergleich teuer sind aber sich langfristig gesehen auszahlen. So hilft es Tier und der Umwelt einmal Fleisch auszusetzten anstatt es täglich in großer Menge zu konsumieren.

Beitrag 35 am Freitag den 02. Oktober 2020

Wegwerfgesellschaft

Wie aus Bequemlichkeit und Profit Müllberge entstehen

Wir leben in einer fast vollständigen Wegwerfgesellschaft. Damit sind nicht nur die unzähligen Einwegverpackungen welche die Umwelt global belasten gemeint sondern auch der deutlich häufigere Kauf von Elektrogeräten. Meist geht es beim frühzeitigen "Wegwerfen" eines Elektrogeräts um die Bequemlichkeit der Benutzer/innen da diese oft über mögliche Reparaturen zu schlecht informiert sind.

Gerade bei Produkten im Haushalt gibt es leichte Reparaturmöglichkeiten diese wieder fit zu machen und damit länger am Leben zu halten.

Neben diesen Problemen muss man aber auch sagen das gerade Hersteller von Haushalts- und Unterhaltungstechnik ihre Gerät bereits in der Herstellung mit einigen Schwachstellen ausstatten. Diese bereiten dann nach gewisser Zeit der Benutzung Probleme welche meist nicht repariert werden können. Ersatzteile gibt es da schon gar nicht.

Ein weiteres Problem ist auch die Entsorgung.

Bei z.B.: Glas läuft dies in Österreich schon recht gut da meist ein Container in der Nähe des Wohnortes ist aber gerade bei Elektroschrott fehlen die Rückgabenmöglichkeiten.

Zuständig dafür ist die ARA.

Von der EU-Kommission wurde dafür bereits 2015 ein Ziel gesetzt.

  • Produkte müssen energieeffizienter, leichter reparierbar, langlebiger und nachrüstbar gestaltet werden.

Gerade bei der Unterhaltungs- und EDV-Technik ist Nachprüfbarkeit eine wichtige Sache. Viele Geräte sind nicht gerade gerechter Zeit bereits wieder "total veraltet" und schaffen die Anforderungen von Programmen und Browsern nicht mehr.

Neben den Ziel Müllberge zu minimieren Entstehen dadurch auch Zahlreiche neue Arbeitsplätze.

Laut einer Studie könnte das EU weite BIP dadurch um ca. 7,9 Milliarden Euro steigen.

Klar ist um ein Umdenken der Gesellschaft zu schaffen braucht es einen politischen Kurswechsel der die Umwelt und Ressourcen besser beschützt und Ausbeutung verringert.

Beitrag 34 am Dienstag den 29. September 2020

Co² Kompensation

Wie sinnvoll ist das Ausgleichen von Treibhausgasen?

Viele Unternehmen aber auch einige Privatpersonen wollen ihr grünes Gewissen beruhigen. Eine Möglichkeit die Emissionen an klimaschädlichen Treibhausgasen zu verringern ist es diese zu kompensieren.

Dabei werden bereits entstandene Abgase anderwärtig mit Geld eingespart. Diese Idee klingt zwar ziemlich gut ist aber umstritten.

So funktioniert eine Kompensation:

Viele Menschen versuchen durch z.B.: das Sparen von Energie oder einen geringeren Fleischkonsum ihre Emissionen zu senken. Aber z.B.: bei Flugreisen über eine weite Entfernung lassen sich diese nicht vermeiden.

Daher versucht man diese mit Unterstützung von Klimaschutzprojekten zu kompensieren bzw. auszugleichen.

Der dabei entstehende Ausstoß an Treibhausgasen wird durch die Unterstützung von Projekten für den Klimaschutz an anderen Orten z.B.: in Entwicklungsländern vermieden.

Ähnlich machen es auch einige Unternehmen.

Kritisch wird dabei allerdings gesehen dass die Eimissionen trotzdem entstehen und die Bekanntheit von Kompensation nicht gerade sehr groß ist.

Klar lässt sich aber sagen es ist besser für unseren Planeten Co² zu vermeiden durch z.B.: den Kauf regionaler Produkte oder die Benutzung umweltschonender Verkehrsmittel als zu kompensieren.

Beitrag 33 am Samstag den 26. September 2020

Von 72 auf 78 %

In Österreich wurde im Jahr 2019 deutlich mehr Ökostrom produziert

Das Jahr 2019 hat für die Erzeugung von Ökostrom einen deutlichen Aufschwung gebracht. Durch die sehr guten Bedingungen für Wind und Wasser ging der Anteil am Österreichischen Energiemix in die Höhe.

Gerade in der Windkraft legte mit knapp 1.150 Gigawattstunden am meisten zu.

Im Vergleich zu anderen Energieformen:

Wäre der Ökostrom in Gas- und Dampfkraftwerken erzeugt worden hätte dies eine Menge von 4,6 Mio. Tonnen Co² ergeben.

Mit Braunkohlekraftwerken hätte dies 11 Mio. Tonnen Co² ergeben.

Durch die entstandene Einsparung an Emissionen von Treibhausgase also eine recht gute Nachricht für den Klimaschutz.

Im Vergleich der letzten Jahre liegen erneuerbare Energien im Schnitt bei 75 % der Stromerzeugung.

Die Restlichen 25 % Prozent werden über Thermische Kraftwerke abgedeckt oder importiert.

Kohlekraftwerke sind seit 2020 keine in Österreich mehr in Betrieb.

Das letzte in Mellach bei Graz wurde dieses Jahr abgeschaltet.

Gerade im europäischen Vergleich befindet sich Österreich bei den Vorreitern.

Weitere Informationen zu Energie und Elektrizität finden Sie im Beitrag 22

Beitrag 32 am Mittwoch den 23. September 2020

Doch nicht aus

Der "Zuckerpakt" soll die Zuckerfabrik Leopoldsdorf beschützen

Der Branchenpakt zwischen Ministerium, Kamer, Agrana und Rübenbauern soll künftig die Zukunft der Agrana Zuckerfabrik sichern zumindest für die nächsten Jahre.

Besonders wichtig ist es dabei gerade die Bauern der besonders sensiblen Zuckerrübe welche auch "Königin des Ackers" genannt wird zu schützen. Der Anbau dieser Pflanze wurde gerade in den letzten Jahren durch Schädlingsplagen und den Verbot von Neonicotinoide sichtbar kleiner.

Um die Bepflanzung wieder sinnvoller zu machen wurde ein Paket zur Unterstützung ausgearbeitet.

Dabei soll es eine Wiederanbauprämie in Höhe von 250,- EUR geben pro Hektar an Schadfläche.

Die Kosten dafür teilen sich Bund und betroffene Bundesländer.

Im Notfall soll es sogar eine Zulassung des kritisierten Spritzmittels wieder geben. Dieses war gerade wegen des Bienensterbens in Kritik geraten.

Neben diesen Maßnahahmen will man auch viel an Überzeugung leisten um die Bauern dazu zu bringen diese Pflanze wieder stärker auf die Felder von Österreich zu bekommen.

Da es sich auch um eine Frage der Selbstversorgung von Zucker handelt wird diese Einigung auch als

"Pakt zur Rettung des heimischen Zuckers" bezeichnet.

Klar ist aber bereits steigt die Anbaufläche bis Mitte November dieses Jahres auf 38.000 Hektar für die Jahre 2021 bis 2023 wäre der Standort für die nächsten drei Jahre gesichert.

Weiter Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Beiträgen 17 und 27.

Beitrag 31 am Dienstag den 22. September 2020

E-Mail

Was steckt hinter dem digitalen Brief?

Mehr als eine halbe Milliarde Menschen besitzen ein E-Mail Postfach und versenden regelmäßig damit digitale Briefe. Dies macht global ca.306,4 Milliarden E-Mails aus.

Bis zum Jahr 2024 soll diese Zahl auf ca. 361,6 Milliarden E-Mail heranwachsen.

Die beliebtesten E-Mail Anbieter weltweit sind...

  • Hotmail
  • Yahoo
  • Gmail

Neben vielen aktiven Nutzern gibt es auch E-Mail Adressen welche einfach in die Vergessenheit geraten. Wichtig bei diesen Accounts ist allerdings diese regelmäßig zu kontrollieren.

Gerade bei leichten Passwörtern oder unseriösen Anbietern kann es zu einem Diebstahl der Identität kommen.

Wie man seine E-Mail Adresse gestaltet muss man immer die Verfügbarkeit prüfen. Gerade bei großen Anbietern bekommt man oft als Meldung "Bereits vergeben". Um dies zu vermeiden kann man verschiedene Arten verwenden mit Groß- und Kleinschreibung sowie möglichen Einsatz von Zahlen.

Dabei gilt aber zu beachten die Adresse sollte seriös sein. Gerade wenn man diese beim Arbeiter in einer Firma oder im Homeoffice verwendet sollte man diese auf keinen Fall mit komischen Abkürzungen von Namen versehen. Dies schädigt nur die Glaubwürdigkeit oder verschiebt die Mail sogar in den Spam-Ordner.

Damit die E-Mail ganz sicher seriös und professionell wirkt sollte man den Betreff niemals vergessen sowie eine höfliche Anrede mit Grußformen verwenden. Rechtschreibfehler sollte auch vermieden werden.

Beitrag 30 am Sonntag den 20. September 2020

55 % weniger Co²

Neue Klimaziele der EU

Diese Woche wurden die Klimaziele der Europäischen Union kräftig angepasst.

Künftig will man die Emissionen von Treibhausgasen um nicht nur 40 % bis zum Jahr 2030 senken sonder um 55 %. Details dazu gibt es dazu aber noch nicht richtig.

Ändern sollte sich durch den neuen Regeln nun auch etwas für Bürger/innen. Großen Aufholbedarf gibt es gerade bei den Themen E-Mobilität und intelligentes sowie klimaschonendes Wohnen.

Auch in Ausbildung für notwenige Arbeitsplätze sollte gefördert werden.

Von Forschern wird diese Entwicklung als großer Meilenstein gesehen und als "Die Chance für Europa" gesehen.

Gerade das Ziel bis 2050 Co² neutral zu werden ward dadurch deutlich greifbarer.

Zum Vergleich Österreich möchte bis 2040 Klimaneutral werden.

Um dies sicher zu stellen will man bis 2035 auf Kohle- und Ölheizung verzichten sowie fossile Brennstoffe vom Markt verdrengen.

Beitrag 29 am Donnerstag den 17. September 2020

Wie funktioniert das Radio?

Eine alte aber zeitlose Technik

Wenn man das Radio einschaltet um sich zu informieren oder einfach nur Musik zu hören denkt man eigentlich fast gar nie daran was eigentlich daher hinter steckt oder wie das Radio funktioniert.

Die aufgenommen Schallwellen der Stimmen oder der Musik werden über das Funkhaus aufgenommen und dann zum Sendemasten weitergeleitet.

Dort werden diese in verscheiden Arten versenden.

  • Langwelle
  • Mittelwelle
  • Kurzwelle
  • UKW

In Österreich werden die meisten Radioprogramme per UKW also analog übertragen. DAB+ die digitale Variante kommt aber auch schon teilweise zum Einsatz.

Jeder Radiosender hat seine eigene Frequenz.

Der Empfänger also der Radio erhaltet dann diese Welle und verwandelt diese hörbar um. Diese hören sich dann je nachdem welcher Sender eingestellt ist anders an.

Beitrag 28 am Dienstag den 15. September 2020

Herstellung von Bargeld

Was steckt hinter den farbigen Scheinen?

Die Herstellung von Bargeld ist ein recht aufwendiges Verfahren. Gerade bei den Geldscheinen ist es aber recht interessant.

Für die Produktion von neuen Banknoten gibt es drei Gründe:

  • Sie ist stark beschädigt
  • Es wird saisonal mehr benötigt
  • Unerwartet höherer Bedarf an Bargeld

Seit Jahrhunderten wird bei der Produktion von Banknoten auf Baumwolle gesetzt. Diese ist kostengünstig, leicht zu bearbeiten und ist lange verwendbar. Schon beim Herstellungsprozess in der Fabrik werden die Sicherheitsmerkmale zum Schutz vor Fälschungen eingesetzt.

Diese sind...

  • Das Wasserzeichen
  • Der Sicherheitsfaden
  • Das Hologramm
  • Maschinell lesbare Elemente

Nach der Herstellung werden die vorgefertigten Bögen in speziellen Druckerei unter strenger Aufsicht mit einer Farbmischen bedruckt. Je nach Farbton des Scheins ist diese unterschiedlich.

Anschließend ist werden diese mit einer Nummer versehen.

In Österreich beginnt diese mit N.

Beitrag 27 am Sonntag den 13. September 2020

Alles nur Zucker?

Wie Anbauflächen in Rekordzeit verschwinden.

Zucker ist ein Lebensmittel welches für uns in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken ist und als selbstverständlich angesehen wird.

Pro Jahr werden in Österreich 471.914 Tonnen Zucker produziert. Davon wird eine größere Menge in das Ausland exportiert. Bei der inländischen Produktion von Zucker wird dabei auf die Zuckerrübe gesetzt. Diese wird durch die besonderen Bedingungen welche sie fordert auch "Königin des Ackers" genannt.

Die Anbauflächen in Österreich im Überblick:

2017: 42.684 ha

2018: 31.246 ha

2019: 27.528 ha

Sofort zu sehen ist das gerade bei der Anbaufläche ein großer Verlust in den letzten Jahren geschehen ist welcher in einer recht schnellen Geschwindigkeit passiert ist.

Die Gründe dafür sind durch den Klimawandel geänderte Bedingungen der Vegetation sowie die hohe Belastung durch den Rüsselkäfer. Dieser Schädling zerstört ganze Felder der Zuckerrübenbauern welchen auch ein geringeres Einkommen dadurch bekommen. Das Verbot von Neonic (ein Schädlingsbekämpfungsmittel) welches Ende 2018 eingeführt wurde sei auch zum Teil verantwortlich dafür. Dies senkte nämlich die Wirtschaftlichkeit des Anbaus.

Im Beitrag 17 finden Sie Informationen über die mögliche Schließung der Zuckerfabrik in Leopoldsdorf bei Wien. An mögliche Lösungen für die Zukunft wird noch beraten.

Beitrag 26 am Freitag den 11. September 2020

Zurück zur Kassette

Ein fast vergessener Tonträger könnte wieder zurückkommen

Durch CDs und die immer größer werdende Welt der Streaming-Angebote wurde die Kassette als Tonträger im alltäglichen Gebrauch ziemlich in den Hintergrund geschoben und schon fast vergessen.

Wie bei der Schallplatte aus Vinyl hat es bei den Kassetten auch über die Zeit der vergangenen Jahren immer noch Leute gegeben die diesen "retro" Trend weiter geführt haben.

Schaut man sich allerdings die Verkaufszahlen der letzten Jahre an erkennt man dass der Verkauf stark durch die Digitalisierung gelitten hat.

Die Verkaufszahlen sind gerade durch den geringer gewordenen Verkauft immer weiter nach unten gegangen. Allerdings haben in den letzten Jahren wieder einige größere Firmen wieder nachgedacht Kassetten wieder zu produzieren auch berühmte Pop-Stars wollen wieder neue Alben via Kassette veröffentlichen.

Eines ist aber bereits klar die Verkaufszahlen werden im Vergleich zu früher deutlich geringer ausfallen da gerade das Downloaden von Musik deutlich billiger ist und es dabei auch zu keinen nervigen Bandsalat kommen kann.

Beitrag 25 am Mittwoch den 09. September 2020

Wasser: ein lebenswichtiger aber ungerechter Rohstoff

Wie gerecht verteilt ist unser Wasser?

Wasser, ein Element zwischen Verschwendung und Übernutzung.

Gerade in den überversorgten Ländern kommt es selbstverständlich aus der Leitung wann wir wollen und wie viel wir wollen.

Daneben gibt es allerdings vielen in Armut befindenden Ländern welche nur einen stark begrenzten Zugang an die Ressourcen des überlebenswichtigen Stoffs haben. Dies sind ca. 2,1 Milliarden Menschen.

Die Infrastruktur an Brunnen oder Wasserzisternen fehlen weswegen auch Investitionen unbedingt notwendig wären um die Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen. In vielen Regionen ist aber nicht nur die Infrastruktur ein Problem.

Weitere Faktoren um das knapper werden des Wassers welche beobachtet wurden:

  • Übernutzung der Wasserressourcen
  • Stärkeres Bevölkerungswachstum
  • Klimakrise

Daneben gibt es aber auch noch das Problem das die Wasserverschmutzung weitere Probleme anrichtet. In Entwicklungsländern ohne notwendige Abwasserentsorgung werden 90 % der Abwässer direkt in die Gewässer geleitet.

Die Auswirkungen sind Krankheitsausbrüche, verdurstenden Menschen sowie die Entstehung von Konflikten.

Gerade aber durch die Nutzung von moderner Technik könnte das Wasser nachhaltig genutzt werden. Durch den Einsatz von Entsalzungsanlagen könnte man den Bedarf in Entwicklungsländern decken jedoch müsste der Bedarf groß sein und eine nachhaltige sowie günstige Energie verwendet werden.

Beitrag 24 am Montag den 07. September 2020

Mit Pfand gegen Müllberge

Dreipunkteplan der Umweltministerin soll Plastikmüll verringern

Am Montag wurde der neue Dreipunkteplan des Umweltministeriums vorgestellt. Dieser sollte neben verbindlichen Quoten für Mehrwegflaschen auch den Handel zukünftig verpflichten ein Pfand auf Einwegflaschen zu verrechnen. Dies sollte helfen den Anteil der Mehrweggetränkeverpackungen deutlich zu erhöhen.

Ab 2023 sollten mindestens 25 % der Getränke in Mehrwegflaschen verkauft werden.

Bis 2025 sollte dieser Anteil dann auf mindesten 40 % steigen.

Ab 2030 sollte der Anteil bei mindestens 55 % liegen.

Für Mehrwegflaschen ist eine verbindliche Quote geplant.

Laut Umweltministerin Gewesler (Die Grünen) ist hauptsächlich der Handel daran schuld. Dies ist da gerade viele Geschäfte den Mehrweganteil welcher 1990 noch bei fast 90 % lag dauerhaft reduziert haben.

Zu den Materialen möchte sie allerdings keine Empfehlung geben. Diese müssten nur gut zu recyceln sein.

Zu diesen Schritt zeigt sich allerdings ÖVP und FPÖ mit Kritik. Diese behaupten das gerade kleine Lebensmittelhändler und Nahversorger leiden würden.

Dagegen lässt sich allerdings sagen dass die strengen Sammelvorgaben der EU nur mit einer Pfandregelung funktionieren würden. Dies zeigen auch einige Studien.

Ausnahmen dieser Regelung seien im Moment nur für kleinere Geschäfte geplant.

Über die hohe des Pfands für Einwegflaschen wird noch Diskutiert. Laut Empfehlungen soll es sich dabei allerdings um 25 bis 30 ct handeln.

Auf Importe von Plastikverpackungen möchte man in Zukunft einen Betrag von 80 ct pro Kilo verlangen.

Dies sollte aber nach den ökologischen Kriterien gestaffelt werden und bei hohen Sammelquoten auch sinken.

Der Plan im Überblich

  • Weniger Plastikmüll durch Mehrwegverpackungen
  • Pfand auf Einwegverpackungen
  • Pfand auf Verpackungsimport aus Einwegplastik

Von Seiten der Umweltschutzorganisationen (Greenpeace und Global 2000) hat man diesen Schritt schon seit längerer Zeit gefordert und lobt dies. Auch wenn die geforderte Quote von Umweltschutzorganisationen um einiges höher sind und auch schneller durchgesetzt werden sollten.

Einig ist man sich besonders gut gegenüber den Vorstoß von Blümel. Die nicht zum Recycling fähigen Produkte sollte auf keinen Fall vom Steuergeld bezahlt werden da die Produzenten es in der Hand haben welches Plastik sie produzieren.

Greenpeace sieht dadurch auch ein Ende der Verzögerungstaktik von Diskontern. "Warten auf die Politik" und fordert die ÖVP auf endlich mitzuziehen. Kein Weg würde an Mehrwegverpackungen in Zukunft vorbeiführen.

Beitrag 23 am Sonntag den 06. September 2020

Das gestoppte Wachstum der Kreuzfahrten

Zuvor noch im Trend werden Kreuzfahrtschiffe jetzt verschrottet

Die auf mehr als 126 Mrd. EUR geschätzte Branche im Tourismusbereich hat in den letzten Jahren ein deutliches Wachstum erlebt. Die Reisen per Kreuzfahrtschiff erwiesen sich mit einer deutlichen Beliebtheit. Aber die weltweite Covid-19 Krise hat den mächtigen Kreuzfahrtschiffen mächtig zu schaffen gemacht.

Durch die abgesagten Reisen stehen sie nun fast nur noch im Hafen und verursachen trotzdem hohe Kosten welche auf die Dauer gesehen gerade bei alten Kreuzfahrtschiffen nicht rentabel wären.

Gerade wegen der hohen Kosten aber auch um die neuen deutlich höheren Umweltbilanzen zu erfüllen mustern nun weltweit Anbieter von Kreuzfahrten ihre älteren Schiffe aus.

Der hohe Treibstoffverbrauch macht diese zu Umweltsündern sowie Geldfressmaschinen.

Abgesagt sind Kreuzfahrten bis in das Jahr 2021 da gerade die Gefahr bei Infektionen an Board nicht anlaufen zu dürfen oder im Hafen wochenlang unter Quarantäne zu stehen immer noch besteht.

Gerade durch die ungewisse Entwicklung der Pandemie ist die Lage besonders finanziell nicht gut.

Durch den zeitlichen Druck und Überangebots an zu verschrottenden Schiffen ist der Preis für das Altmetall ziemlich niedrig.

Beitrag 22 am Freitag den 04. September 2020

Immer mehr Energie

Der globale Energieverbrauch steigt an aber wie lange stehen fossile Energieträger noch zur Verfügung?

Der weltweite Energiebedarf ist seit der Industrialisierung der Welt in einem fast ständigen Wachstum.

Die lässt sich gut an der Entwicklung des weltweiten Energiebedarfs erkennen. Kleine Einbrüche gab es durch die Folgen des 1. und 2. Weltkrieges sowie durch die Weltwirtschaftskrise in den 1930er. Wie die COVID-19 Pandemie darin zu sehen wird sein kann man im Moment noch nicht sagen. Klar ist allerdings das es einen Einbruch geben wird.

Gerade jetzt wo es immer wichtiger ist gegen den voranschreitenden Klimawandel und seine unzähligen Auswirkungen auf die Natur und unser Leben lässt sich eines erkennen:

Gerade die fossilen Energieträger wie z.B.: Kohle, Erdöl und Erdgas spielen am weltweiten Energiemix eine besondere Rolle.

Besonders die klimaschädliche Kohle wird seit Beginn der Industrialisierung in großen Mengen verbrannt welche auch in Zeiten von erneuerbaren Energien immer noch steigen.

Gerade diese Art von Energie könnte uns eine deutlich lebenswertere Zukunft ermöglichen.

Anteile von erneuerbarer Energie:

EU (Durchschnitt): 34,8 % der Stromproduktion

Weltweit: 32,0 % der Stromproduktion

Gerade an diesen Zahlen muss international gearbeitet werden um beim den weltweiten Emissionen von Treibhausgasen eine Kehrtwende zu schaffen.

41 % der weltweiten Co² Emissionen sind auf die Erzeugung von Elektrizität und Wärme zurückzuführen.

Gerade in diesem Bereich gebe es aber schon enorm viele Möglichkeiten mit Hilfe der Natur Elektrizität und Wärme zu erzeugen welche auch das Klima nicht belastet.

Ein weiteres wichtiges Thema ist auch die Gerechtigkeit:

Gerade in den letzten 150 Jahren haben wir sämtliche fossilen Energieträger im Überfluss genutzt welche zuvor unseren Vorfahren unzugänglich waren.

Ebenso gegenüber ärmeren Ländern welche auch das benötigte Geld für Luxus und Energieverschwendung nicht haben.

Eines ist aber klar fossile Energien reichen zwar noch weitere hunderte von Jahren. Jedoch um gerade unser Klima und die Umwelt zu schonen wird kein Weg von der Nutzung der erneuerbaren Energien vorbeiführen.

Beitrag 21 am Mittwoch den  02. September 2020

Brief oder E-Mail

Schreiben Sie in der digitalen Zeit noch Briefe?

Noch vor gar nicht so langer Zeit waren Briefe in unserem Leben die häufigste Kommunikationsweise. Gerade die Erfindung des Telefons aber auch die Einführung von Internet und Smartphone machten den Brief eine recht große Konkurrenz welcher in den Zahlen der Versendungen auch deutlich spüren muss.

Pro Tag verlassen 4,1 Millionen Briefe das Gelände des Wiener Briefzentrums. Dies wird gerade durch die immer moderner werdende Technik ermöglicht.

Seit dem Jahr 1998 werden in Österreich die Sortierzentren verringert. Waren es damals noch 38 sind es heute nur noch 6 im ganzen Land. Die Bundesländer Burgenland und Vorarlberg haben gar keines mehr. Diese werden vom angrenzenden Bundesland mit sortiert. Im Burgenland sind dies Niederösterreich und die Steiermark.

Auch die Geschwindigkeit wie ein schnell Brief unterwegs wurde deutlich schneller. Heute sind 95 % der priority Briefe bereits am nächsten Tag beim Empfänger. Dieser muss allerdings in Österreich sein.

2018 wurde von der Post diese neue Technik eingeführt. Economy und Priority.

Economy Briefe sind für nicht zeitaufwendige Versendungen. Diese brauchen in der Regel 2-3 Tage im Inland sind aber dafür mit 0,74 EUR gegenüber dem priority Brief mit 0,85 EUR etwas günstiger.

Bei Großaufgaben für Unternehmen gibt es noch günstigere Angebote.

Seit 2011 werden Sendungen (Briefe, Pakete und Werbung in Form von Flugblättern) in Österreich Co² neutral zugestellt. Dies bedeutet dass die dabei entstehenden Emissionen ausgeglichen werden. Dafür werden nationale und internationale Klima- und Umweltschutzprojekte unterstützt.

Eine E-Mail ist im Vergleich zum Brief etwas umweltfreundlicher. Jedoch entstehenden dabei auch Emissionen.

Brief pro Sendung ca. 20 Gramm

E-Mail pro Sendung ca. 10 Gramm

Dabei muss allerdings kein Papier entsorgt werden.

Gerade ein Aufkleber gegen Flugblätter kann die Umwelt sehr helfen.

Dabei werden pro Jahr einige Kilo Altpapier gespart und der Postkasten ist nicht so voll.

Bei Briefen besonders wichtig ist Papier aus verantwortungsvollen Quellen zu benutzen und dieses anschließend zu recyceln.

Beitrag 20 am Montag den 31. August 2020

Die Flammen im Regenwald

Im Amazon wurden noch nie zuvor so viele Brände gezählt

Der Amazons in Brasilien steht in Flammen. Ein wichtiges Thema welches durch Corona leider etwas in die Vergessenheit geraten ist.

Neben dem immer weiter vorschreitenden Klimawandel sind Brandlegungen die häufigste Ursache. Verantwortlich dafür ist laut Experten die Regierung des Landes selbst. Diese habe in den letzten Jahren die dafür zuständigen Kontrollbehörden Ibama und ICMBio finanziell und personell komplett heruntergewirtschaftet.

Dadurch können Landspekulanten und Bauern leichter Brände legen und müssen keine deutlichen Strafen fürchten.

Jedoch sollte der Kampf gegen die illegale Abholzung laut dem brasilianischen Umweltministerium eingestellt werden.

Da Vizepräsident Hamilton Mourao dies als voreilig bezeichnete wurden die Mittel wieder freigegeben und sollten wie gewohnt weitergehen.

Die Vereinten Nationen sowie die NASA fordern einen besseren Schutz des Waldes da gerade im Amazons ein hoher Anteil von Kohlenstoff gespeichert wird.

Nur 6,5 % der besonders hochwertigen Regenwälder befinden sich offiziell unter Schutz. Dies müsse sich dringend ändern.

Beitrag 19 am Sonntag den 30. August 2020

Gegen Hass im Netz

Kommende Woche soll es Reformen gegen Kriminalität im Internet geben

Das bereits für Juni angekündigte Gesetzespaket gegen Hass im Netz sollte bereits nächste Woche nach der politischen Sommerpause vorliegen.

Dieses sollte sich am deutschen Netzwerkdurchsetzungsgesetz orientieren und bei der Eindämmung von Straftaten im Internet helfen.

Besonders größere Plattformen müssen schneller auf gemeldete Inhalte reagieren da ihnen sonst Geldstrafen drohen.

Die Löschfristen sollen bei ca. 24 Stunden liegen. Bei unklaren Fällen jedoch bei 7 Tagen.

Genauere Informationen wurden aber noch nicht bekannt gegeben.

Betroffene Unternehmen müssen eine Zustellbevollmächtigten in Österreich bestellen und einfache Meldeverfahren ermöglichen.

Beitrag 18 am Freitag den 28. August 2020

Jahr der Zecken

Das Jahr 2020 wird ein Superjahr der Zecken

Viele Prozesse der Natur werden ja durch den immer stärker werdenden Klimawandels gestört. Gerade durch die immer milder werdenden Temperaturen werden die Superjahre der Zecken immer mehr.

Das Jahr 2018 war bereits ein Superjahr mit 154 FSME-Erkrankten. Aufgrund der hohen Zahlen wurde damals der Höchststand ausgerufen doch das Jahr 2020 wird dies noch übertreffen.

Dies passierte bereits in diesem Monat obwohl die Saison noch läuft.

Gegen Borreliose gibt es allerdings keinen Schutz obwohl bereits fast jede dritte bis Vierte Zecke damit infiziert ist. Ein schnelles und fachgerechtes Entfernen hilft allerdings gegen eine Infektion. Sollte es aber zu einer Erkrankung kommen kann dies mit einem Antibiotikum behandelt werden.

Jedoch können Nerven und Gelenke durch die Krankheit geschädigt werden.

FSME tritt eher im Promille-Bereich auf.

Durch die Zunahme der Zeckenrekordjahre ist aber wichtig das mögliche Risiko zu erkennen muss Borreliose ab 2021 gemeldet werden.

Beitrag 17 am Mittwoch den 26. August 2020

Das aus einer Zuckerfabrik

Agrana möchte eine ihrer Zuckerfabriken schließen

Am Dienstag wurde von der Agrana die Schließung der Zuckerfabrik in Leopoldsdorf bekanntgegeben. Durch den enormen Verlust an Anbaufläche welcher an die durch den Klimawandel veränderten Bedingungen und den Befall von Schädlingen.

Allerdings könnte der Standort weitergeführt werden. Man würde ca. 38.000 Hektar an Anbaufläche bis November 2020 benötigen.

Am Standort hängt allerdings bereits eine lange Tradition.

Seit 1901 wird in dieser Fabrik der "Wiener Zucker" für ganz Österreich produziert.

Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger lädt die Beteiligten zu einem Gespräch über mögliche Lösungen. Gerade die Selbstversorgung mit Zucker aus Österreich könnte dadurch gefährdet werden.

Kommt es zu keiner Einigung wird der Standort dauerhaft geschlossen und der Zucker nur noch in Tulln produziert.

Für die 150 Mitarbeiter/innen werde ein Sozialplan ausgearbeitet.

Beitrag 16 am Dienstag den 25. August 2020

Halbes Jahr Corona

Das neuartige Corona-Virus Covid-19 ist nun seit 6 Monaten in Österreich

Vor genau einem halben Jahr wurde der erste Fall des neuartigen Corona-Virus (Covid-19) in Österreich festgestellt. Seither hat sich einiges getan.

Der Höhepunkt der Infektionen wurde im Monat April festgestellt.

Um die recht unsichere Lage besser unter Kontrolle zu bekommen wurde dann ein landesweiter Lockdown ausgerufen.

Dabei mussten einige Firmen ihren Betrieb einstellen und vorübergehend schließen.

Nur Betriebe wichtiger Versorgung durften offen bleiben. (z.B.: Supermarkt)

Der Unterricht an Schulen wurde ins Internet verlegt jedoch blieben Gebäude geöffnet um Kinder zu bereuen. Regulärer Unterricht fand aber nicht statt.

Durch die recht positiven Zahlen konnten diese Einschränkungen wieder zurück genommen werden.

Dies erfolgt Schritt für Schritt.

Durch die allerdings in den letzten Wochen wieder angestiegenen Zahlen an Neuinfektionen mussten Lockerungen gestoppt werden und einige Maßnahmen wieder zurückgenommen werden.

So kehrte das Tragen eines Mundnasenschutzes wieder in Orten der wichtigen Versorgung.

Laut Regierung: "Orte die jeder besuchen muss"

Dies sind Supermärkte, Banken und Postämter.

Gerade durch die im Moment steigenden Zahlen steht man einen "schwierigen" Herbst 2020 gegenüber.

Beitrag 15 am Montag den 24. August 2020

Veränderung der Westwindzone

Beeinflusst durch den Klimawandel verschiebt sich die Westwindzone

Gerade in den letzten Tagen merkten auch wir in Österreich den Klimawandel durch extreme Wetterstationen wie z.B.: der langanhaltende Regen.

Dieser ist auch die Ursache von großen Überflutungen in Gebäuden und ließ auch Straße in Flüsse verwandeln. Das Abgehen von Muren blieb dabei keines Falls die Ausnahme.

Der Grund dafür ist klar erkennbar.

Solche Wettersituationen können zwar vorkommen werden allerdings durch den Klimawandel unterstützt.

Dadurch werden diese nicht nur häufiger sondern auch deutlich stärker.

Die Verschiebung der Westwindzone ist auch ein Grund dafür welcher auf den Klimawandel zurückzuführen ist.

Beitrag 14 am Freitag den 21. August 2020

Katastrophale Waldbrände in Kalifornien

Die Waldbrände in Kalifornien haben eine dramatische Lage erreicht

Kalifornien in den USA wird bereits seit Tagen von hunderten Bränden auf einmal bedroht. Gerade die momentane Hitze und die tausenden Blitzeinschläge der letzten Tage lassen das Ausmaß an zerstörter Landfläche und Gebäude immer größer werden.

Laut "San Francisco Chronicle" muss die Feuerwehr bereits entscheiden was sie retten oder den Flammen als Opfer überlassen.

Zurzeit sind vier Menschen ums Leben gekommen.

Der Vizedirektor der Brandschutzbehörde von Kalifornien bittet um Verstärkung anderer US-Staaten.

375 Einsatzfahrzeuge werden benötigt sowie eine deutlich größerer Mannschaft um die tausenden Flammen zu bekämpfen.

Der Grund der Feuer dürfte mit großer Sicherheit der Klimawandel und die damit höheren Temperaturen sein.

Bereits 2018 wurde das Land von verehrenden Waldbränden heimgesucht.

Dies kostet 85 Menschen das Leben und Zehntausende Obdachlose.

Beitrag 13 am Mittwoch den 19. August 2020

Die Plastiksuppe

Wie ein praktischer Stoff zum Problem wird

Plastik ist für uns alle mittlerweile zu einem Stoff geworden welcher als selbstverständlich in unserem Leben angesehen wird. Viele Verpackungen bestehen daraus und sind für den normalen gebrauch sehr praktisch. Besonders gerne wird dabei die Eiwegmethode benutz.

Doch gerade diese macht uns mit der Zeit große Probleme in der Umwelt welche auch uns Menschen erreichen. Da beim Einweg der Käufer meist selbst für die Entsorgung zuständig ist passieren gerade da oft Fehler mit großen Folgen.

Gerade Plastikflaschen welche leicht wiederverwertbar sind gelangen leider oft in den Restmüll oder direkt in die Natur z.B.: Gewässer.

Durch die Wege des Wassers gelange diese dann in das Meer.

Dort gibt es schon Berge welche Inseln ähneln.

Durch die Zersetzung wird es aber noch gefährlicher. Dadurch wird es von Tieren gefressen und gelangt dadurch über die Ernährungskette auf den Teller des Manschens. Gerade diese Mikroplastik hat für Tier und Mensch negative Folgen.

Laut Global 2000 könnte es bis zum Jahr 2050 mehr Plastik im Meer geben als Fische

Aktuell kommt pro Minute ein Müllwagen Plastik dazu

500.000 Tonnen vom Plastik im Meer kommen aus Europa

Durch diese alarmierenden Zahlen und Worte erinnern Experten und Expertinnen schon lange endlich zu handeln.

Besonders Mikroplastik ist schon fast überall zu finden.

Beitrag 12 am Dienstag den 18. August 2020

Bis März 2021 im neuen Outfit

Die Grazer Schlossbergbahn ist bis März 2021 zu einem Kunstobjekt geworden

Die Schlossbergbahn in der Stadt Graz (Steiermark) welche normalerweise immer in der Farbe Rot unterwegs ist wurde bis März 2021 in ein gespenstisch-weiß gemustertes Kunstwerk umgewandelt worden zum Thema "Der gläserne Mensch".

Am Montagabend wurde die Bahn offiziell als "Space*Object*Inbetween" eingeweiht. Dabei handelt es sich um die Arbeit von Grazer Künstlern.

Die Idee wurde besonders für das Kulturjahr 2020 welches nach hinten verschoben wurde entwickelt und sollte die beiden Themen Transparenz und Digitalisierung näher bringen. Dabei sollte man besonders die Probleme der Überwachung durch die fortschreitende Vernetzung erkennen.

Die spektakuläre und tiefgründige Kunst lässt sich in drei Minuten Fahrzeit erkennen.

Beitrag 11 am Montag den 17. August 2020

25 % mehr

11 Milliarden Euro für die Bahn sollen das Angebot steigen lassen

Die Landeshauptleute der Bundesländer Wien, Niederösterreich und dem Burgenland verkündeten selbst den Ausbau des Bankverkehrs in der Ostregion. Diese traten dabei gemeinsam in der Öffentlichkeit auf um den Vertrag zur Bahnförderung zu unterschreiben und zu zeigen wie eng die drei Bundesländer zusammenarbeiten.

Trotzdem gibt es aber auch noch Differenzen wie z.B.: eine weitere S-Bahn inklusive einer Untertunnelung in der Bundeshauptstadt Wien.

Präsentiert wurde ein 11 Millionen schwerer Vertrag welcher für die ÖBB, Raaber Bahn, Badner Bahn der Wiener Lokalbahn sowie die NÖVOG (Niederösterreichische Bahngesellschaft) gilt.

Der Bund zahlt auch kräftig mit.

Mit dieser Förderung soll das Angebot und die Fahrgastzahlen bis in das Jahr 2035 um rund 25 % gesteigert werden.


Beitrag 10 am Donnerstag den 13. August 2020

RBI fordert Selbstbehalt von Kunden

Der Chef der Raiffeisenbank International verlangt Selbstbehalt von Einleger

Der Chef der RBI Johannes Strobel zeigt sich im Fall der Commerzialbank selbst sehr betroffen gegenüber den Kunden. Viele Anleger hätten dadurch eine Menge von Geld verloren.

Trotz dieser Aussage fordert er bessere Eigenverantwortung von Kunden und fordert daher einen Selbstbehalt von Kunden wenn eine Bank in Konkurs geraten sollte.

Aber ist dies wirklich gerecht?

Denn die Aufgabe die Bank zu prüfen tragen nicht die Kunden selbst und woher sollten diese eine Bank einschätzen können.

Strobl möchte den Selbstbehalt ähnlich wie bei einer Autoversicherung gestalten.

Dieser sollte wie bei Versicherung unterschiedlich hoch sein.

Beitrag 9 am Dienstag den 11. August 2020

200.000 Pakete pro Tag

Die Post eröffnet in Kalsdorf bei Graz ihr größtes Logistikzentrum

Die Österreichische Post AG eröffnet in Kalsdorf (südlich von Graz) ein neues Logistikzentrum welches die große Menge an Paketen in Zeiten des Onlinehandels sortieren sollte.

Gerade in der Weihnachtszeit möchte man eine Leistung von 200.000 Paketen pro Tag auf 170.000 Quadratmeter erreichen. Damit ist es das größte Logistikzentrum der Post in Österreich.

Diese Größe wird benötigt da Pakete in die ganze Steiermark und in das Südburgenland von hier verteilt werden.

Der Bau des Gebäudes kostete 62 Mio. Euro. Dies war allerdings günstiger als zuvor geplant.

Um den immer höher werdenden Paketaufkommen Stand zu halten investiert die Post eine halbe Milliarde Euro in die Infrastruktur.

Im Jahr 2020 erwartet die Post bis zu 150 Millionen Pakete.

Zum Vergleich: 2018 waren es 108 Millionen Pakete

Laut Steigerungsraten wird es aber noch weiter nach oben gehen.

Weiter Projekte der Post AG:

Bau eines neuen Logistikzentrums in Vomp für die Brief- und Paketversorgung in Tirol

Ab 2021 Co² freie Zustellung in Graz (Steiermark)

Beitrag 8 am Sonntag den 09. August 2020

Marktversagen beim Breitbandausbau

Um den Ausbau zu verbessern soll der Staat künftig Leitungen und Masten bauen.

Der neue Standard 5G im Mobilfunk und Glasfaser sollen deutlich schnelleres Internet bringen. Jedoch wird dies gerade in kleinen Gemeinden vergessen. Diese fürchten dadurch eine noch größere Landflucht. Durch den erhöhten Einsatz von Homeoffice gerade in Corona-Zeiten ist es immer wichtiger eine gute Leitung direkt Zuhause zu haben. Um den Ausbau zu beschleunigen möchte man den freien Markt wieder etwas einschränken.

Dies argumentiert gerade der Gemeindebund. Die neue Strategie sollte Niederösterreich als Vorbild nehmen und für neue Förderungen sorgen. Diese sollen gerade dort zum Einsatz kommen wo der freie Markt versagt.

Zuständig dafür ist das Landwirtschaftsministerium welches passenderweise auch für das Land zuständig ist. Ob und wie die Förderungen zustande kommen ist aber noch nicht bekannt.

Beitrag 7 am Donnerstag den 06. August 2020

75 Jahre nach dem Abwurf

Vor 75 Jahren verbrannte Hiroshima in einem Feuerball

Am 6. August 1945 wurde die Stadt Hiroshima von einer Atombombe zerstört. Abgeworfen wurde sie im Auftrag vom damaligen Präsident der USA Harry S. Truman der Nachfolger von Franklin D. Roosevelt welcher am 12. April 1945 verstorben war. Auch wenn der Pilz "Little Boy" (auf Deutsch: kleiner Junge) genannt wurde tötete er insgesamt ca. 100.000 Menschen. Dies waren fast ausschließlich Zivilsten welche den Tag normale beginnen wollten.

Durch Folgeschäden starben weitere 130.000 Menschen im Jahr 1945. In den nächsten Jahren kam allerdings eine weiter große Zahl an Todesopfern dazu welche an der radioaktiven Belastung starben.

Sechs Tage nach dem Abwurf gab Kaiser Hirohito die Kapitulation im Radio bekannt. Dadurch endete schließlich der Zweite Weltkrieg am 2. September in ganz Asien.

Weltweit wurde Hiroshima zu einem Symbol was für Schrecken und Angst sorgt vor allem in Zeiten den Kalten Kriegs.

Beitrag 6 am Dienstag den 04. August 2020

Ende einer Rechercheplattform

Addendum wird dauerhaft eingestellt

Red-Bull-Cheff Mateschitz und Addendum Geschäftsführer Michael Fleischhacker sind zum einvernehmlichen Entschluss gekommen Plattform und Stiftung zu schließen. Grund dafür ist das die Zielsetzungen trotz eines "erheblichen Mitteleinsatzes" nicht erfüllt wurden.

Überblick:

Addendum (auf Deutsch: das Hinzufügende) wurde im September 2017 als Medienprojekt gegründet.

Chefredakteur, Herausgeber und Geschäftsführer war Michael Fleischhacker

Das Projekt wird über die Quo Vadis Veritas Privatstiftung (Dietrich Mateschitz 99 % und Servus Medien GmbH 1 %) finanziert.

Erste Recherchen wurden bereits am 25. September 2017 veröffentlicht.

Die Plattform wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet

Das Ziel von Addendum war "mit den Werkzeugen investigativer, journalistischer Recherche und Datenanalyse zu einem vollständigeren Bild der Wirklichkeit beizutragen" und "mit diesem rekonstruktiven Journalismus einen Beitrag zur Wiederherstellung einer gemeinsamen Faktenbasis für eine qualifizierte politische Debatte zu leisten"

Pläne für eine Einstellung gab es bereits 2019. Die Gründe dafür waren dieselben.

Damals konnte Michael Fleischhacker (Geschäftsführer) noch Dietrich Mateschitz davon abhalten

Durch die Auflösung des Medium wurden allerdings auch 57 Mitarbeiter/innen arbeitslos. Diese werden zum AMS geschickt.

Beitrag 5 am Sonntag den 02. August 2020

Die Zelle in Handyzeiten

Das langsame Aus der Telefonzelle in Österreich

Die in Österreich stehenden Telefonzellen führen ein recht ruhiges Leben und dies schon seit längerer Zeit. Gerade wenn jeder ein Mobiltelefon besitzt und das Telefonieren so günstig wie noch nie war wurde sie unnötig. "Mindesteinwurf 30 Cent" ist den Meisten einfach zu teuer und die Gebundenheit an einem festen Ort ist deutlich zu unpraktisch.

Im Durchschnitt wird eine Zelle pro Tag zwei Mal benutzt. Allerdings nicht überall. Gerade in vielen kleinen Orten werden sie so selten verwendet und daher abgebaut oder bekommen eine neue Funktion.

In den letzten Jahren wurden sogar Internet-Telefonzellen eingeführt an wichtigen Orten. Durchgesetzt hat sich das aber nicht. Im Vergleich zu anderen Ländern in Europa gibt es aber in Österreich noch recht viele.

Beitrag 4 am Sonntag den 02. August 2020

Kaffeehäuser in Corona-Zeiten

Ein Kampf ums Überleben

Die letzten Monate im Zeichen der Corona-Krise haben durch die notwendigen Schließungen auch die traditionellen Wiener Kaffeehäuser in eine schlechte Lage gebracht. Gerade durch die Abstandregeln fehlt oft ein erheblicher Teil des Umsatzes. Durch die oft kleineren Räume müssen in vielen Fällen etwas mehr oder weniger als 50 % der Tische entfernt werden. Daneben spielt auch das Wetter dieses Jahr nicht immer mit. Kommt der Regen sind auch die Sitzplätze im Gastgarten schwierig zu gebrauchen. Diese Umstände lassen auch den Umsatz um einiges Sinken. Zum Kaffeetrinken einladend sind die Zeiten im Moment leider nicht.

Beitrag 3 am Donnerstag den 30. Juni 2020

Das Aus für den Babyelefant

Der Mindestabstand von 1 m ist aufgehoben

Schon seit Beginn der Corona-Krise begleitet uns der 1 m Abstand in vielen öffentlichen Bereichen wie z.B.: im Supermarkt. Oft wird dieser durch Aufkleber am Boden oder Absperrungen gekennzeichnet. Ein sehr beliebter Abstandhalter war allerdings der Babyelefant. Gerade durch seine Größe von ca. 1m war er ideal für die Einhaltung der Abstandsregel gedacht. Doch seit heute musste er durch die neue Covid-19-Lockerungs-Verordnung weichen. Verstöße gegen den Abstand werden nun auch nicht mehr bestraft.

Diese neue Regelung entstand da der Verfassungsgerichtshof die Corona-Beschränkungen als gesetzeswidrig eingestuft hat. Daher möchte man umfassend reagieren und eine Überarbeitung bis September in Aussicht geben. Ob der Babyelefant zurückkommen wird ist jedoch unklar. Im Moment setzt man auf den Hausverstand.

Beitrag 2 am Mittwoch den 29. Juli 2020

Aus der Handschlagqualität

Wie sich das Grüßen längerfristig ändern wird

Durch das Corona-Virus hat sich in den letzten Monaten einiges in unserem Alltag geändert. Gerade viele Sitten welche in unserer Kultur schon lange im Gebrauch sind mussten Weichen. Nicht nur das Maskentragen ist ein Beispiel dafür. Das Handgeben ist aufgrund der Virenübertragung vollständig eingestellt wurden.

Das Handgeben dient in den meisten westlichen Ländern als nonverbales Begrüßungs- und Abschiedsritual. Diese Tradition geht bis in das Reich der Römer zurück. Jedoch ist der Händedruck in vielen Kulturen recht unüblich oder beschränkt.

Da diese Art von Begrüßung gerade in Zeiten von Corona Viren eine große Möglichkeit gibt zur Übertragung wird davon dringend abgeraten. Alternativ können auch die Ellbogen gezeigt werden. Dabei bleibt die Handfläche sauber und der Abstand kann auch leichter gehalten werden.

Ob das Grüßen in dieser Form je zurückkommen wird ist noch Fraglich. Gerade in Zeiten der Grippe könnte dies allerdings viele Infektionen vermeiden.

Beitrag 1 am Dienstag den 28. Juli 2020

Der verfehlte Zielpfad

Treibhausgasemissionen in Österreich erneut gestiegen

Leider ist der Ausstoß von Co² und anderen klimaschädlichen Gasen in Österreich in den letzten Jahren wieder angestiegen. Durch den deutlichen Anstieg im Jahr 2019 haben wir den Zielpfad der EU deutliche verfehlt.

Im letzten Jahr betrug der Ausstoß rund 80,4 Millionen Tonnen. Vergleicht man dies mit dem Jahr 2018 ist dies ein Anstieg von 1,4 Mio. Tonnen. Damit sind die Emissionen um 1,8 % gestiegen.

Quelle: Bundesministerium für Klimaschutz

Ein großes Sorgenkind ist gerade der Verkehr da sich die Emissionen in diesem Bereich in den letzten Jahren deutlich erhöht haben. Gerade um diese zu verringern wurden von Leonore Gewesler (Ministerin für Klimaschutz, Die Grünen) größere Maßnahmen angekündigt. Das 123Ticket sollte dabei eine große Rolle im Personentransport spielen. Die Einführung sollte schon im Jahr 2021 beginnen.

Ein kurzer Überblick:

Das 123 Ticket sollte den öffentlichen Verkehr deutlich günstiger machen.

1,- EUR pro Tag für ein Bundesland. Also 356,- EUR pro Jahr.

2,- EUR pro Tag für zwei Bundesländer. Also 730,- EUR pro Jahr.

Mit 3,- pro Tag können Sie durch ganz Österreich fahren. Also 1095,- EUR pro Jahr.

Das Ticket für ganz Österreich Startet 2021.

Das Ticket sollte vor allem die vielen Pendler/innen in Österreich unterstützen. Viele von ihnen fahren über mehrere Bundesländer zum Arbeitsort.

Der Ausbau vom Schienennetz sollte auch einen Anteil an der Minderung der Treibhausgase leisten. Die Förderung sollte steigen um eine Verlagerung auf die Straße zu vermeiden.

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